Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Aktuelle Artikel
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Die Journalistin Iris Völlnagel und die Historikerin Margit Franz erforschen das wenig bekannte Schicksal jüdischer Geflüchteter, die vor dem Nationalsozialismus nach Indien flohen – darunter das Dresdner Ehepaar Lesser, das im Mumbai eine Pension für Geflüchtete betrieb.
Eine Terminübersicht bündelt jüdisch-kulturelle Veranstaltungen Anfang August, darunter die 3. Israelwoche in Bad Teinach, den Kultursommer der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Führungen in Halberstadt und Schwabach sowie Sendungen zu Hamas-Angriff und Emilie Schindler.
Fünf evangelische Gemeinden im Raum Hersbruck verbinden sich seit 2024 in der Gottesdienstreihe „Fünf auf einem Weg", bei der je zwei Gemeinden Gastgeber- und Programmrolle teilen, um Zusammenwachsen ohne Identitätsverlust zu ermöglichen.
Zum Tod von Mary de Rachewiltz, die ihren weltberühmten Vater, den Dichter Ezra Pound, als „drückende Last“ empfand und doch seine unermüdliche Nachlassverwalterin wurde.
Modest Mouse hat Gitarrist Simon O'Connor nach Vorwürfen, er habe einer Minderjährigen unangemessene Nachrichten geschickt, von der bevorstehenden Tour ausgeschlossen. Seth Jabour von Les Savy Fav übernimmt seinen Platz.
In der Kultserie „Die Sopranos“ spielte er „Big Pussy“: Jetzt ist der US-Schauspieler Vincent Pastore gestorben.
Das Wacken Open Air 2027 findet vom 28. bis 31. Juli statt; der Ticketvorverkauf startet am 2. August. Bereits bestätigt sind über 50 Acts, darunter Five Finger Death Punch, Helloween und Electric Callboy.
Kylie Minogue und Nick Cave haben beim Konzert von Nick Cave and the Bad Seeds in Brighton erstmals seit 2019 gemeinsam „Where the Wild Roses Grow" live performt.
Schlagerkomponist Ralph Siegel, der wegen einer Lungenentzündung im künstlichen Koma lag, will nach dem Erwachen ein dabei entstandenes Lied beim Eurovision Song Contest einreichen und vergleicht es mit seinem ESC-Gewinnertitel „Ein bisschen Frieden" von 1982.
Bund und Land erhöhen ihre Zuwendungen für die Bayreuther Festspiele auf je über 5,2 Millionen Euro jährlich und stärken damit ihren Einfluss als größte Anteilseigner, während Beobachter die Festspiele faktisch bereits als Staatstheater bezeichnen und die Familie Wagner als entmachtet sehen.
Gastronom Alexander Egger berichtet nach seiner Klage gegen die Vergabe von Oktoberfestzelten von Anfeindungen gegen ihn und seine Familie und verzichtet deshalb darauf, die „Münchner Stubn" auf der diesjährigen Wiesn zu betreiben.
Der neue „Ring des Nibelungen“ bei den Bayreuther Festspielen polarisiert. Können die KI-generierten Welten die traditionelle Regie ersetzen?
Die KI-gestützte Bildprojektion im Bayreuther „Ring"-Jubiläum scheitert laut Rezension an fehlender Dramaturgie und unverständlicher Struktur, während die musikalische Seite mit Christian Thielemann, Camilla Nylund und Klaus Florian Vogt überzeugt.
Normalerweise ist Hollywood nicht zögerlich, wenn es um Fortsetzungen geht. Aber Ryan Gosling und Margot Robbie wollen angeblich mehr Geld, als das Filmstudio zahlen will – und jetzt wird die Zeit knapp.
Berichte über einen Rauswurf von Slipknot-Gründungsmitglied Sid Wilson sorgen für Verwirrung, da weder die Band noch Wilson die Meldung bestätigt haben. Gitarrist Jim Root appellierte via Instagram, Gerüchten nicht voreilig zu glauben.
Tech-Unternehmen kaufen tonnenweise alte Bücher, um die KI damit zu füttern. Gespräch mit einem deutschen Antiquar, für den das ein gutes Geschäft ist – der aber durchaus Anlass zu Skepsis sieht.
Das US-Motto „In God We Trust" wurde vor 70 Jahren eingeführt, um die Nation zu einen. Heute vereinnahmt Trump es für seine religiös-konservative Rhetorik, während im Kongress Gesetzesentwürfe zur Pflichtanbringung in Regierungsgebäuden vorliegen.
Zum Finale in Eching lassen die Stars der Landjugend wie die Kapelle Josef Menzl oder der Oimara das Blech noch einmal mächtig scheppern. Für den Veranstalter gibt es nun kein Zurück mehr.
Im 800. Todesjahr des heiligen Franziskus erlebt Assisi einen Pilgerboom mit erwarteten Rekordzahlen über die jährlich fünf Millionen Besucher. Am 6. August besucht Papst Leo XIV. den Ort zum Abschluss des Jugendfestivals „Go!".
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert zwei Projekte im Steigerwald: die Dachsanierung der Filialkirche Heilig Kreuz in Scheinfeld-Erlabronn mit 17.000 Euro und die Restaurierung der Seuffert-Bittner-Orgel in der Pfarrkirche St. Marien in Markt Bibart mit 30.000 Euro.
Rund 250 Pilger folgten der gemeinsamen Einladung der Katholischen Landvolkbewegung Bamberg, der Behindertenseelsorge Bamberg und des Katholischen Deutschen Frauenbundes Bamberg zur inklusiven Wallfahrt nach Vierzehnheiligen unter dem Leitwort „Kleines Senfkorn".
Das Pacelli-Haus der Katholischen Hochschulgemeinde Erlangen wurde nach Jahren aufwendiger Sanierung wiedereröffnet. Der Umbau kostete rund 11,2 Millionen Euro und gilt als Beispielprojekt für nachhaltiges Bauen im Bestand.
Die Bayreuther Festspiele veranstalteten erneut ein kostenloses Chor-Open-Air im Festspielpark, bei dem Besucher Richard Wagner unter freiem Himmel erleben konnten.
Bund und Land erhöhen ihre Zuschüsse für die Bayreuther Festspiele auf je über 5,2 Millionen Euro jährlich und festigen damit ihren Einfluss als größte Anteilseigner, während die Festspiele faktisch vom Familienbetrieb zum Staatstheater werden.