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Behandelt in 2 Quellen
Bei den Bayreuther Festspielen stieß der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Inszenierung des „Ring des Nibelungen" auf deutliche Ablehnung im Publikum.
- Bayreuth-Publikum wird mit KI-«Ring» nicht warmansehen ↗Antenne Bayern02.08.2026
Die KI-gestützte Inszenierung des „Ring des Nibelungen" bei den Bayreuther Festspielen löste beim Publikum Buh-Rufe und Pfiffe aus, während Solisten, Chor und Dirigent Christian Thielemann gefeiert wurden.
- Bayreuther Festspiele: KI-Bühnenbilder bei «Götterdämmerung» stoßen auf Buhrufeansehen ↗DieBayern.de02.08.2026
Das KI-generierte Bühnenbild der «Götterdämmerung» bei den Bayreuther Festspielen löste beim Publikum Buhrufe und Pfiffe aus; Solisten, Chor und Dirigent Christian Thielemann wurden hingegen gefeiert.
Die Markgrafenkirche St. Johannes in Trebgast begeht ihr 275-jähriges Jubiläum mit Musik, Theater und Kabarett, darunter ein neu wiederentdecktes Theaterstück. Die Barockkirche ist die dritte an diesem Standort und wurde nach neunjähriger Bauzeit eingeweiht.
Die Wiederaufnahme von Jay Scheibs Parsifal-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen 2026 überzeugt musikalisch mit Orchester und Sängerensemble, während die Bühnenregie hinter früheren Deutungen zurückbleibt – es ist ihre letzte Spielzeit.
Karl Lothes ist seit 35 Jahren ehrenamtlicher Kulturbeauftragter in Pegnitz und wurde vom Stadtrat erneut in dieses Amt berufen.
Zum 80. Jubiläum der Bregenzer Festspiele singen am 1. August 2026 beim „Singalong am See" 6.800 Teilnehmende bekannte Opernchöre aus acht Jahrzehnten Festspielgeschichte gemeinsam auf der ausverkauften Seebühne am Bodensee.
Die Bayreuther Festspiele beginnen erst im Juli, aber ihr Jubiläumsjahr wird bereits vom Skandal rund um Michel Friedman überschattet.
Hessen Kassel Heritage bietet vom 17. bis 23. August 2026 Veranstaltungen in seinen Museen und Schlössern an, darunter eine Führung zu Rembrandt-Schülern in Schloss Wilhelmshöhe, ein Konzert von CATT sowie eine Kreativwerkstatt in Schloss Friedrichstein.
Am 8. August 2026 veranstalten die Museen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz von 11 bis 16 Uhr am Zechen- und Badehaus Brieske einen kostenlosen Tag der Industriekultur mit Kräuterwanderungen, Kreativworkshop und Lesungen.
Das RTL-Format "Undercover Boss" erzielt nach anderthalb Jahrzehnten neue Quotenrekorde, weil es als Gegenerzählung zur Arbeitsmarktkrise funktioniert: Es zeigt Arbeitnehmer wertschätzend statt als Problemfälle, dient teilnehmenden Unternehmen jedoch als kaum erkennbare PR-Maßnahme.
Simone Forti, eine der einflussreichsten Tanzkünstlerinnen des 20. Jahrhunderts, ist im Alter von 91 Jahren in Los Angeles gestorben. Mit ihren „Dance Constructions" (1960–61) verband sie Tanz und bildende Kunst und prägte Generationen von Künstlerinnen und Künstlern.
Lina Gómez zeigt mit „V A S T A" im Berliner Radialsystem ein Solo-Tanzstück, in dem sie sich durchgehend rückwärts bewegt, begleitet von Live-Perkussion und einem sich steigernden Sound.
Die Gedenkstätten Ravensbrück und Sachsenhausen erinnern mit historischen Führungen am Europäischen Gedenktag für die Opfer des NS-Völkermordes an Sinti und Roma, der an die Ermordung von über 500.000 Angehörigen dieser Minderheit erinnert.
Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, hat von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold erhalten – eine der höchsten Auszeichnungen der Bundeswehr, die Zivilisten nur selten erhalten.
Daniel Cohn-Bendit blickt in seinem Gesprächsband „Erinnerungen eines Vaterlandslosen" auf sein Leben zurück – von der jüdischen Exilfamilie über den Pariser Mai 1968 bis zu seiner Zeit im Europaparlament – und reflektiert seine jüdische Identität, die der 7. Oktober 2023 neu schärfte.
Der Sammelband „Umkämpfte Geschichte" analysiert, wie nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 die Empathie mit den Opfern rasch einer Anklage gegen Israel wich, und untersucht Antisemitismusstrukturen, den Genozidvorwurf sowie historische Parallelen zum Antijudaismus.
Die amerikanische Autorin Jean Meltzer, bekannt als „Queen of Jewish Romance", schreibt erfolgreiche jüdische Romantic Comedies, in denen jüdisches Leben selbstverständlicher Alltag ist – nicht exotisches Dekor.
Der Kulturförderverein Prien lädt am 8. August 2026 zu einem kostenlosen Kunstspaziergang durch die KunstZeit-Ausstellung ein, bei dem Kuratorin Ingrid Fricke ausgewählte Stationen mit über 80 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern vorstellt.
Kent Nagano führte beim Ravello Festival eine konzertante Kurzfassung der „Götterdämmerung" auf, als Teil des Projekts „The Wagner Cycles", das Wagners Originalklang anhand historischen Notenmaterials rekonstruiert.
Autorin Husch Josten beschreibt ihr ambivalentes Verhältnis zu Köln als Kulturstadt: Sie schätzt Orte wie Kolumba und das Museum Ludwig, kritisiert jedoch die Kölner Kulturpolitik für verpasste Chancen und mangelnde Verantwortungsbereitschaft.
Das Kölner Wallraf-Richartz-Museum feierte mit einer ausverkauften Kunstnacht seinen Abschied vor einer mindestens zweijährigen Sanierungsschließung; mehrere Tausend Besucher sorgten für Überfüllung und lange Warteschlangen.
Beim Bayerisch-Böhmischen Freundschaftstag in Freyung zählte die Bayerische Landesausstellung „Musik in Bayern" mit 970 Besucherinnen und Besuchern einen ihrer stärksten Besuchstage, begünstigt durch freien Eintritt und ein grenzüberschreitendes Rahmenprogramm mit Gruppen aus dem Kreis Pilsen.
Kloster Seeon präsentiert vom 8. bis 16. August 2026 die Kulturwoche „Suchers Seeoner Leidenschaften" mit neun Abendveranstaltungen aus Konzerten, Lesungen und literarisch-musikalischen Programmen, kuratiert von C. Bernd Sucher.
Bund und Land erhöhen ihre Zuwendungen an die Bayreuther Festspiele auf je über 5,2 Millionen Euro jährlich und stärken damit ihren Einfluss als größte Anteilseigner, während Kritiker die Festspiele bereits als faktisches Staatstheater bezeichnen.