Pressespiegel
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Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens zeigt die cie. toula limnaios beim gleichnamigen Festival frühe Werke neu aufgeführt, darunter die Choreografie „les possédés" von 2009 in der HALLE Tanzbühne Berlin.
Die französische Choreografin Leïla Ka zeigt in „Maldonne" bei der Sommerszene Salzburg mit fünf Tänzerinnen, wie gesellschaftliche Erwartungen an Weiblichkeit und patriarchale Unterdrückung durch Kostüme und Bewegungswiederholungen sichtbar gemacht werden.
Die Kammeroper „Laterna Magica" von Oxana Omelchuk feiert an der Oper Bonn Uraufführung und verbindet historische Projektionskunst mit zeitgenössischer Musik zu einem entschleunigten Musiktheater-Erlebnis über Erkenntnis und Wissenschaft.
Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden verlegt Regisseurin Marie-Ève Signeyrole Mozarts „Così fan tutte" in einen Hochschul-Hörsaal, wo Don Alfonso ein Liebesexperiment mit echten Publikumspaaren als Statisten inszeniert.
Graham Coxons 2011 aufgenommenes Album CASTLE PARK erscheint nach 15 Jahren im Archiv endlich: Das countryeske Folk-Rock-Album entstand parallel zu A+E, wurde damals jedoch wegen ausbleibendem Erfolg zurückgehalten.
Jon Batiste dekonstruiert auf seinem Solo-Klavier-Album BLACK MOZART Mozarts Melodien, indem er sie spielerisch auseinandernimmt, in Jazz- und Pop-Kontexte überführt und dabei ihre unsterbliche Beständigkeit herausarbeitet.
The Veils veröffentlichen mit FRAGILE WORLD ein poppigeres, klaviergeprägtes Album, auf dem Finn Andrews Verletzlichkeit und das eigene Dasein als Künstler Mitte 40 besingt.
Placebo veröffentlichen zum 30-jährigen Jubiläum ihres Debütalbums eine überarbeitete Neuauflage, die auf Basis der Masterbänder klanglich modernisiert wurde: Gitarren wurden stärker in den Vordergrund gemischt, einzelne Tracks beschleunigt und elektronische Elemente reduziert.
Hard-Fi melden sich mit ihrem neuen Album SWEATING SOMEONE ELSE'S FEVER zurück und verbinden Post-Britpop mit Latin-Einflüssen, die Frontmann Richard Archer auf Reisen nach El Salvador aufnahm – mit gemischtem Ergebnis.
Universal Pictures plant eine Fortsetzung des Weihnachtsfilms „Der Grinch" mit Jim Carrey in der Hauptrolle und Ron Howard als Regisseur; beide befinden sich laut „The Hollywood Reporter" in Verhandlungen.
Das Münchner Stadtmuseum hat nach jahrelanger Planung seine Sanierung begonnen: Der historische Gebäudekomplex ist nun eine Großbaustelle, das Gesamtprojekt ist auf 270 Millionen Euro veranschlagt.
Bruce Springsteen trat bei der Eröffnungsfeier des Obama Presidential Center in Chicago auf und sang „Land of Hope and Dreams" als Hommage an Barack und Michelle Obama.
Das Obama Presidential Center and Library eröffnete in Chicago mit einem Staraufgebot: Bruce Springsteen, U2, The Roots, Stevie Wonder, Jennifer Hudson, Christina Aguilera, Eddie Vedder und John Legend traten bei der Eröffnungsfeier auf.
Hugh Jackman spielt in "The Death of Robin Hood" (Kinostart 18. Juni) einen alten, gebrochenen Robin Hood, der mit seiner Vergangenheit ringt. Regisseur Michael Sarnoski dekonstruiert den romantisierten Mythos des Räubers.
Gutachter empfehlen, den städtischen Zuschuss für das Deutsche Theater München in der Schwanthalerstraße zu streichen, während zwei Stadträte die ohnehin geringe Förderung verteidigen.
Beim Brauertag am 20. Juni auf dem Münchner Marienplatz tritt der Schäfflertanz ausnahmsweise außerhalb seines Sieben-Jahres-Rhythmus auf, anlässlich der Freisprechung von 32 Jungbrauerinnen und Jungbrauern.
Die Ausstellung „Produktive Unruhe" in der Robotron-Kantine Dresden zeigt Kunst, Fotografie und Alternativkultur der DDR in den 1980er-Jahren und ist bis 26. Juli 2026 zu sehen.
Die Bayreuther Festspiele ruderten zurück: Das geplante Gedenkkonzert zum 150. Jubiläum findet nun doch statt, nachdem Festspielleiterin Katharina Wagner sich bei Publizist Michel Friedman entschuldigte und die Verschiebung rückgängig machte.
Nach der Absage einer Gedenkveranstaltung mit Michel Friedman zu den Bayreuther Festspielen hat Festspielleiterin Katharina Wagner ihm angeboten, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.
Die polnische Experimentalmusikerin Hania Rani thematisiert auf ihrem Album „Non Fiction" Gewalt und Menschlichkeit – vom Warschauer Ghetto bis zu aktuellen Konflikten – und macht diese durch Klang erfahrbar.
Christian Spucks Choreografie „Fearful Symmetries" setzt John Adams' Komposition tänzerisch um und ist bis 6. Juli in Berlin zu sehen.
Der Bildband „JR – La Caverne du Pont Neuf" dokumentiert die Entstehung von JRs monumentaler Kunstinstallation auf der ältesten Brücke von Paris mit Skizzen, Fotos, Collagen und einem Interview.
Die KI-Debatte um Mario Voigt und Stephan-Andreas Casdorff offenbart laut Leeor Engländer vor allem Naivität: Da politische Texte und Journalismus schon immer durch Redenschreiber und Ghostwriter entstanden, rechtfertigt KI-Nutzung allein keine Empörung – entscheidend bleibe die inhaltliche Verantwortung des Absenders.
Die Bayreuther Festspiele haben eine geplante Gedenkveranstaltung für NS-verfolgte jüdische Musikerinnen und Musiker mit Redner Michel Friedman abgesagt, was scharfe Kritik von Charlotte Knobloch, Kunstminister Markus Blume und Friedman selbst ausgelöst hat.