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Behandelt in 2 Quellen
Bei einer Gedenkveranstaltung der Bayreuther Festspiele rief Publizist Michel Friedman zum offenen Umgang mit der NS-Vergangenheit des Festivals auf und forderte eine neue Phase der Erinnerungsarbeit.
- Michel Friedman in Bayreuth: Neue Ära der Aufarbeitung beginntansehen ↗Jüdische Allgemeine26.07.2026
Bei der Gedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen" der Bayreuther Festspiele rief Publizist Michel Friedman zur öffentlichen Aufarbeitung von Wagners Antisemitismus und den NS-Verstrickungen der Familie Wagner auf und warnte vor wachsendem Rechtsextremismus in Deutschland.
- Friedman bei Bayreuther Festspielen: Neue Ära der Aufarbeitung beginntansehen ↗Sonntagsblatt (Bayern)26.07.2026
Michel Friedman rief bei einer Gedenkveranstaltung der Bayreuther Festspiele eine neue Ära der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit aus und forderte die Verteidigung der Demokratie gegen Rechtsextremismus.
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD lässt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Sicherheitskonzepte für bevorstehende CSDs im Freistaat überprüfen und kündigt bei Bedarf verstärkte Schutzmaßnahmen an. Konkrete Anschlagspläne in Bayern sind laut Herrmann derzeit nicht bekannt.
Einen Tag nach dem Angriff beim Berliner CSD findet der CSD in Mühldorf wie geplant statt. Die Veranstalter sehen die Veranstaltung als klares Zeichen gegen Einschüchterung; mehrere Hundert Menschen nahmen teil.
Ulrich Rasche zeigt bei den Salzburger Festspielen Goethes „Faust“ als Marathonmann des Grübelns. Am 6. November ist München-Premiere im Resi.
Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen zum mutmaßlich islamistischen Anschlag am Berliner CSD, bei dem ein Autofahrer eine Frau tötete und 29 weitere Menschen verletzte. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig kündigte die Zuständigkeitsübergabe an.
Ein 21-jähriger islamistischer Verdächtiger fuhr beim Berliner CSD mit einem Transporter in eine Menschenmenge und griff anschließend mit einer Machete an – eine Person starb, 29 wurden verletzt. Der Täter ist flüchtig, Bundesinnenminister Dobrindt wertet die Tat als islamistischen Terroranschlag.
Beim 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele bekennt sich Festspiel-Leiterin Katharina Wagner klar gegen Rechtsruck, Rassismus und Antisemitismus; Publizist Michel Friedman hält eine viel beachtete Rede zur NS-Vergangenheit der Festspiele und ruft zur Verteidigung der Demokratie auf.
Die Verlegung des Poetry Slams ins Foyer der Loisachhalle hat der guten Stimmung keinen Abbruch getan. Zehn Wortakrobaten traten gegeneinander an.
Ulrich Rasche inszeniert Goethes „Faust" bei den Salzburger Festspielen auf der Perner-Insel – texttreu und deklamierend, mit Steven Scharf als Faust und Valery Tscheplanowa als Mephistopheles.
Beim Festakt zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele distanzieren sich alle Rednerinnen und Redner von Rechtsextremismus und Antisemitismus – im Hintergrund war ein Gemälde mit Adolf Hitler zu sehen.
Michel Friedman warnt in einer Rede im Bayreuther Festspielhaus vor zunehmendem Antisemitismus und einer Schwächung der Demokratie in Deutschland.
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD am 25. Juli 2026 veröffentlichte Sängerin Sarah Connor ein zweites Statement, in dem sie erklärte, beim ersten Posting das Ausmaß des Vorfalls noch nicht gekannt zu haben, und ihr Mitgefühl für die Opfer ausdrückte.
Zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele spielt die Musik eine Nebenrolle: Nike Wagner und Michel Friedman halten große Reden. Dazu gibt es Beethovens Neunte und ungewollte Komik.
Sarah Connor meldet sich nach dem Anschlag auf den Berliner CSD am 25. Juli 2026 mit einem zweiten Statement und erklärt, bei ihrem ersten Posting das Ausmaß des Vorfalls noch nicht gekannt zu haben.
Peter E. Fäßler legt eine neue Studie zur Wirtschaftsgeschichte beider deutscher Staaten vor. Er zeigt, dass die sowjetische Besatzungszone durch Reparationsforderungen weit stärker belastet wurde als Westdeutschland.
Michel Friedman hält bei den Bayreuther Festspielen eine Rede, in der er Wagners Antisemitismus, Bayreuths NS-Vergangenheit und den aktuellen Anstieg von Judenhass thematisiert und eine Dauerausstellung im Festspielhaus fordert.
Karl Wiedemann aus Miesbach ist für seine Verdienste um die bayerische Trachtenkultur mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet worden.
Roxette hat alle Nordamerika-Konzerte der „40th Anniversary Tour" abgesagt. Veranstalter Live Nation begründet dies mit gestiegenen Tourneekosten; Per Gessle deutet an, dass zu wenige Tickets verkauft wurden.
Beim 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele forderte Leiterin Katharina Wagner eine kritische Erinnerungskultur gegenüber der NS-Verstrickung der Festspiele; Publizist Michel Friedman rief zu demokratischem Engagement gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck auf.
Im Ketschendorfer Park in Coburg wird am 26. Juli eine Weidenkirche eingeweiht, die aus lebenden Weidenzweigen besteht und ohne feste Mauern auskommt. Sie entstand nach der Entwidmung der Kirche St. Lukas und soll als offener Ort für alle Menschen dienen.
Ulrich Rasche inszeniert bei den Salzburger Festspielen Goethes „Faust I“ als strenges psychologisches Konzentrat. Hätte er die Idee doch nur durchgehalten.
Ein 21-jähriger islamistischer Verdächtiger fuhr beim Berliner CSD mit einem Van in eine Menschenmenge im Tiergarten, tötete eine Frau und verletzte 16 weitere. Der Täter entkam zunächst, die Polizei leitete eine Öffentlichkeitsfahndung ein.
Die Wochen vor den Bayreuther Festspielen waren von Kontroversen geprägt. Zum Auftakt gab es jetzt Bekenntnisse gegen Antisemitismus, Pathos, Leidenschaft – eine große Versöhnungsshow.