Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Aktuelle Artikel
4695 Artikel gefunden · Seite 179 von 196
Sarah Engels belegte beim ESC 2025 in Wien mit „Fire" den drittletzten Platz und erhielt nur zwölf Punkte, keinen einzigen vom Publikum. Der Artikel analysiert, warum ein fehlerloser, aber zu beliebiger Auftritt beim ESC nicht ausreicht und der SWR künftig mutigere Ansätze braucht.
Zufit Simons Tanzproduktion „The Fight Club" feiert München-Premiere und untersucht die Ästhetik des Boxkampfes durch rhythmischen Stimmeinsatz und choreografierte Bewegungsabläufe im Boxring.
Doris Uhlichs Performance „Glitsch" an den Münchner Kammerspielen hinterfragt normierte Körperbilder in einer buchstäblichen Rutschpartie durch zuvor angerührten Glibber.
Beim Festival „Un|Controlled Gestures" in seiner vierten Ausgabe am HAU Berlin präsentieren sieben Choreografinnen und Choreografen aus dem Nahen Osten Arbeiten, die das Zittern als gemeinsames Bewegungsvokabular erkunden.
Marina Abramović zeigt im Berliner Gropius Bau ihre Ausstellung „Balkan Erotic Epic", die Trauer und Erotik anhand balkanischer Folklore mit explizit körperlichen Motiven verbindet.
Die neue Stuttgarter Company WINNDance präsentiert international hochklassiges Ballett mit Tänzerinnen und Tänzern jenseits der 40.
Das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen zeigt mit „Phoenix Effect" ein Triple-Bill-Programm, das Physical Theatre mit Anleihen an Sartre verbindet.
Das Tanzprogramm „Triple Impact" am Staatstheater Braunschweig zeigt laut Rezension geschmeidiges Selbstbewusstsein bei Choreograf Ihsan Rustem und fein austarierte Energien.
Das Staatstheater Nürnberg zeigt mit „Les Ballets Actuels" ein Triple-Bill, das drei zeitgenössische Choreografien vereint – von Sneaker-Ballett bis zu explosiv-lässiger Virtuosität.
Der australische Tänzer Callum Linnane wechselt zur Spielzeit 2026/27 als Erster Solist zum Hamburg Ballett.
Das Ballett Kiel zeigt die Produktion „Get into the Groove", bei der Company und Choreografen auf der Suche nach dem Groove sind.
Die Tanzschule Güth aus Hamm gewinnt bei den Deutschen Meisterschaften HipHop Inklusion dreifach Gold und setzt damit ein Zeichen für gelungene Inklusion im Tanzsport.
Florentina Holzinger gestaltet mit „Seaworld Venice" den österreichischen Pavillon auf der Biennale in Venedig – ein spektakuläres, aber nicht durchweg neues Werk.
Sabine Gehm vom Dachverband Tanz zieht neu in den Vorstand des Fonds Darstellende Künste (DaKü) ein.
Gauthier Dance zeigt im Theaterhaus Stuttgart mit „Anthems" zwei Stücke des Choreografen Barak Marshall, der Slapstick, Theatertricks und schwarzen Humor verbindet.
Kinsun Chans Uraufführung „Parts and Pieces" mit dem Semperoperballett verbindet Tanz, Live-Klaviermusik, Gesang und Kintsugi-Ästhetik zu einem fragmentarischen Abend, dessen starke Gruppenszenen über dramaturgische Schwächen im Mittelteil hinweghelfen.
Zur Fußball-Europameisterschaft brachten Peter Jordan und Leonard Koppelmann mit rund 40 Laiendarstellern das Fan-Spektakel „Glaube Liebe Fußball" vor dem Düsseldorfer Schauspielhaus zur Premiere, das den Platz zugleich als Fan-Zone für das Public Viewing vorbereitet.
Mehrere langjährige Intendanten haben 2024 ihre Ämter an Häusern in Berlin, Dresden, Hamburg, Köln, Oldenburg, Wiesbaden, Wien und Zürich beendet; ein Überblick zieht Bilanz über ihre Amtszeiten.
Die drei großen Schauspielhäuser in Nordrhein-Westfalen erhalten neue Intendanten: Andreas Karlaganis übernimmt 2026 das Düsseldorfer Schauspielhaus, Nicolas Stemann 2027 das Schauspielhaus Bochum, und Kay Voges beginnt 2025 am Schauspiel Köln.
Sven Schlötcke, Co-Leiter des Mülheimer Theaters an der Ruhr, beschreibt anhand seiner Biografie in der DDR, warum Theater als gesellschaftliches Labor der Verständigung und Überwindung von Identitäten unverzichtbar bleibt.
16 Stuttgarter Theater haben sich vor sechs Jahren in der Solidargemeinschaft Stuttgarter Theater (SST) zusammengeschlossen, um sich gegenseitig zu unterstützen und kulturpolitisch zu agieren – ein Netzwerk, das sich besonders in der Coronapandemie bewährt hat.
Das Theater Magdeburg plant für Mai 2026 ein Stück über den Weihnachtsmarktanschlag von 2024, das Regisseur Sebastian Nübling und Autor Kevin Rittberger erarbeiten. Dagegen formiert sich Protest, den rechte Akteure rund um den TikToker Denny Zenker organisieren.
Theater kann laut diesem Essay über bloße Repräsentation hinaus als „Dritter Ort" wirken, indem es Begegnung, Resonanz und demokratisches Probehandeln ermöglicht und so gesellschaftlicher Einsamkeit entgegenwirkt.
Bei der Premiere von „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten" am Schauspielhaus Bochum stürmten Zuschauer die Bühne und erzwangen den Abbruch der Vorstellung wegen eines rechtspopulistischen Schlussmonologs – der Vorfall löst eine Debatte über Grenzen von Provokation und Zuschauerverhalten im Theater aus.