Pressespiegel · 13. Mai 2026
Pressespiegel 12.05.2026 - Kulturstaatsminister Weimer, Eurovision Song Contest
Kulturpolitik, Governance & Förderung
Ein Blick auf die Rolle des Kulturstaatsministeriums und dessen Leistungen in der Kulturpolitik Deutschlands. Die aktuelle Debatte um Wolfram Weimer wird zum Anlass genommen, die institutionelle Arbeit der vergangenen Jahrzehnte zu bewerten.
Ein Streit um Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gibt Anlass, die Bilanz des Amts über Jahrzehnte zu analysieren – zwischen Kulturförderung, Machtzuwachs und wachsender politischer Einflussnahme.
Gesellschaft, Demokratie & Wirkung
Kulturpolitik und Machtfragen prägen das aktuelle Geschehen: Die Debatten kreisen um ideologische Einflussnahme, politische Instrumentalisierung von Kunst und die Grenzen künstlerischer Freiheit in prekären Zeiten.
Axel Springer-Chef Mathias Döpfner erklärt beim 90. Jubiläum des World Jewish Congress in Genf, warum er als Nichtjude überzeugter Zionist ist, und fordert angesichts weltweit wachsenden Antisemitismus eine Null-Toleranz-Politik sowie mehr Engagement aller Demokraten gegen Judenhass.
Der ESC 2026 in Wien steht laut Autor Florian Hartleb exemplarisch für eine neue europäische Sicherheitsrealität, in der Großveranstaltungen zunehmend im Spannungsfeld von Terrorbedrohung, Cyberangriffen und geopolitischen Konflikten stattfinden.
Autor Bernd Stegemann analysiert anhand der Fälle Collien Fernandes und des Buchhandlungspreises, wie linke Meinungsnetzwerke im Kulturbetrieb mit Doppelmaßstäben operieren und Kulturstaatsminister Weimer dabei regelmäßig unterliegt.
Vor 75 Jahren legte das SED-Zentralkomitee fest, wie Kunst und Literatur in der DDR gestaltet sein mussten. Der Sozialistische Realismus diente dabei nicht der Wirklichkeitsdarstellung, sondern der politischen Formung nach Vorgaben des Politbüros.
Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Von Schulmusicals bis zum Eurovision Song Contest, von Filmporträts bis zur Literatur der Donauregion: In dieser Sektion stellen wir Projekte und Formate vor, die zeigen, wie vielfältig künstlerische Praktiken und kulturelle Produktionen heute funktionieren. Theater, Musik, Film und Literatur prägen dabei gleichermaßen die Kulturlandschaft.
65 Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Bad Rodach proben unter Leitung von Sonja Putz das Musical „Der Beat meines Lebens", das Kinder auf eine Reise durch den menschlichen Körper mitnimmt und zugleich eine Hommage an die ThermeNatur ist.
Welche Faktoren über ESC-Siege entscheiden, analysieren Experten anhand von Stimmverteilung zwischen Jurys und Publikum, aktuellen Genre-Trends wie Operatic Pop sowie statistischen Mustern – ein universelles Erfolgsrezept gibt es jedoch nicht.
Mascha Schilinski gelang mit ihrem experimentellen Film „In die Sonne schauen" der internationale Durchbruch. Das Werk erzählt assoziativ von vier Mädchen auf einem Bauernhof über rund 100 Jahre hinweg und bricht bewusst klassische Erzählkonventionen auf.
James Vanderbilts Spielfilm „Nürnberg" mit Russell Crowe als Hermann Göring zeigt den US-Militärpsychiater Douglas M. Kelley vor den Nürnberger Prozessen, scheitert laut Kritik jedoch an historischer Unschärfe, narrativem Wirrwarr und Klischees.
Mit „Das Boot" und dem Tatort „Reifezeugnis" schuf Wolfgang Petersen prägende Werke des deutschen Films, die ihm eine Karriere in Hollywood ermöglichten.
Die Leipziger Buchmesse stellt die Donau und ihre zehn Anrainerstaaten ins Zentrum, kuratiert von Stephan Ozsváth, der den Fluss als Kulturraum, Grenze und Schauplatz von Machtkämpfen, Diktaturen und europäischer Vielfalt beleuchtet.
Medien & Öffentlichkeit
Ein Polizeigewerkschafter klagt gegen einen Satiriker und tritt danach bei einer Rockband auf – während ein Komiker sich zu Pünktlichkeit und Debattenkultur äußert. Die Artikel zeigen Konflikte an den Grenzen von Satire, Provokation und öffentlicher Stellungnahme.
DPolG-Vize Manuel Ostermann, der gegen Jan Böhmermann klagt, trat kurz nach Bekanntwerden der Klage beim Konzert der umstrittenen Band Frei.Wild in Dortmund auf die Bühne und löste damit eine Debatte über seine politische Symbolwirkung aus.
Marc-Uwe Kling spricht über seine Pünktlichkeit als vermeintlich deutschen Charakterzug und wünscht sich in der deutschen Debattenkultur mehr Besonnenheit statt Populismus.