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Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.

Thema: Digitale & neue Kunstformen

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Münchener Biennale
Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Digitale & neue Kunstformen
Bundesweit

Der Deutsche Multimediapreis mb21 sucht digitale, netzbasierte oder interaktive Projekte von Jugendlichen bis 25 Jahre zum Thema „Glow"; Einsendeschluss ist der 20. Juli 2026, Preisgelder umfassen 11.000 Euro.

Staatstheater Augsburg
Digitale Transformation
Digitale & neue Kunstformen
Augsburg

Das Staatstheater Augsburg bringt Jules Vernes „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" als Mixed-Reality-Produktion auf die Bühne, bei der das Publikum MR-Brillen trägt, um reales Bühnengeschehen mit computergenerierten Elementen wie Lava, Mammuts und Champignon-Wäldern zu erleben. Regie führt Lukas Joshua Baueregger gemeinsam mit 3D-Artist und Co-Teamleiter Benjamin Seuffert; auf der Bühne stehen die Schauspieler Gerald Fiedler und Florian Mania sowie Bariton Wiard Witholt. In einem Werkstattbericht schildern die drei Beteiligten ihre jeweiligen Herausforderungen: der Regisseur den dramaturgischen Einsatz der Technologie, der 3D-Artist die komplexe technische Infrastruktur für 80 Headsets und eine eigens steiler gebaute Tribüne, der Schauspieler die Schwierigkeit, auf unsichtbare virtuelle Objekte zu reagieren, die nur das Publikum sieht. Die Produktion entstand spartenübergreifend in 21 Probentagen und versteht die Mixed Reality ausdrücklich als ergänzendes Erzählmittel, nicht als Ersatz für klassischen Bühnenzauber.

Die Deutsche Bühne
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Chor d'aCHORd
Digitale & neue Kunstformen

Das ARD-KULTUR-Projekt „Einklang: Wenn Gesang Bilder malt" verbindet choralen Gesang mit digitaler Kunst: Der Kölner Laienchor d'aCHORd singt die Friedenshymne „No!" der Band Bukahara, während der Audiokünstler Max Schweder den Gesang in Echtzeit in ein visuelles Kunstwerk auf einer LED-Leinwand umwandelt. Chorleiter Niklas Genschel hat den Song eigens für das Ensemble arrangiert; die Performance soll Musik zugleich für gehörlose Menschen erfahrbar machen. Die entstandenen digitalen Kunstwerke werden als NFTs vermarktet, deren Erlös Kriegsopfern in der Ukraine zugutekommen soll. Eine 30-minütige Dokumentation, produziert von Load Studios im Essener Zollverein in Kooperation mit der Akademie für Theater und Digitalität Dortmund, begleitet die Entstehung des Projekts und erklärt die eingesetzten Techniken.

Digitale & neue Kunstformen

Das Kunst-Experiment „Co:Creation" ist ein Gewinnerprojekt des ARD Kultur Creators Ideenwettbewerbs, das in Zusammenarbeit mit dem WDR realisiert wurde. Fünf Kunstschaffende – Anna Ehrenstein, Danielle Brathwaite-Shirley, Kianí del Valle, Harriet Davey und Tara Habibzadeh – schufen inspiriert von Hieronymus Boschs „Garten der Lüste" eine moderne, kollaborative Version des Werks. Dabei arbeiteten sie an verschiedenen Orten, mit unterschiedlichen digitalen Werkzeugen und in verschiedenen Sprachen, indem sie ihre Ideen und Umsetzungen nach dem Staffellauf-Prinzip weitergaben. Das Ergebnis ist eine collageartige Arbeit, die ihre Premiere in der Julia Stoschek Collection in Berlin feierte, einer der weltgrößten Privatsammlungen für Medienkunst. Eine Dokumentation über das Projekt und seinen Entstehungsprozess ist in der ARD Mediathek abrufbar.

Digitale & neue Kunstformen
International

„Pixelparty" ist ein vierteiliges Web-Magazin von ARD Kultur aus dem Jahr 2022, das die Welt der digitalen Kunst und des Metaverse erkundet. Moderiert wird die Reihe von der Designerin Laura Kampf und dem Autor Nilz Bokelberg, die in jeder Folge Kunstateliers besuchen und virtuelle Räume wie Decentraland, VRChat und Cryptovoxels bereisen. Die vier Episoden behandeln Themen wie Performance-Kunst in Virtual Reality, hybride Kunstformen zwischen analoger und digitaler Welt, KI-generierte Kunst sowie den NFT-Kunstmarkt. Begleitend liefert Animationsfilmkünstler Jon Frickey humorvolle Kurzfilme, in denen die Figur Farina Future den Techno-Utopien des Silicon Valley zu entkommen versucht. Die Sendereihe entstand nach einer Idee von Alain Bieber unter der Regie von Simon Ruschmeyer als Produktion von Rosy DX im Auftrag von ARD Kultur.

Digitale & neue Kunstformen
Bundesweit

Der Podcast „Ach, nichts" der Performancekünstlerin Anne Pretzsch und der Journalistin Gina Enslin widmet sich dem Phänomen des Schweigens in zwischenmenschlichen Beziehungen. In sechs Folgen gehen die beiden Macherinnen der Frage nach, warum Menschen in Freundschaften, Familien und gegenüber Eltern oder Geschwistern Gefühle, Erwartungen und Wünsche oft unausgesprochen lassen. Dabei sprechen sie mit Autorinnen wie Miku Sophie Kühmel („Triskele"), Dilek Güngör („Vater und ich") und Anne Stern („Meine Freundin Lotte"), deren Romane das Thema literarisch aufgreifen. Der Podcast entstand als Gewinner des ARD Kultur Creators Ideenwettbewerbs und wurde unter mehr als 600 Einsendungen ausgewählt; produziert wurde er von stereotype media in Zusammenarbeit mit ARD Kultur und dem NDR.

Die 76-minütige ARD-Dokumentation „Inside the Game – Cyberpunk 2077: Phantom Liberty" (2023, Regie: Mariska Lief und Agata Pietrzik) begleitet das polnische Entwicklerstudio CD Projekt Red beim Versuch, nach dem desaströsen Launch von „Cyberpunk 2077" im Jahr 2020 das Vertrauen der Spieler zurückzugewinnen. Der damalige Release des mit Spannung erwarteten Titels scheiterte an gravierenden technischen Mängeln, fehlenden Inhalten und Unspielbarkeit auf bestimmten Konsolen – der Aktienkurs stürzte ab, Mitarbeitende erhielten Morddrohungen. Ein ARD-Kamerateam durfte das Studio in Warschau, Berlin und Los Angeles begleiten und porträtiert unter anderem Quest Director Paweł Sasko, Studiochef Adam Badowski sowie weitere Entwickler bei ihrer Arbeit an der Erweiterung „Phantom Liberty" und dem kostenlosen „Cyberpunk 2077 2.0"-Update. Ergänzend kommen deutsche Gaming-Persönlichkeiten wie YouTuber FragNart, Influencerin Farbenfuchs und Journalisten von GameStar, Rocketbeans und Game Two zu Wort. Schauspieler Keanu Reeves und Hollywood-Star Idris Elba sind erneut als Darsteller in „Phantom Liberty" beteiligt.

Digitale & neue Kunstformen

Das Cozygame Outbound von Square Glade Games lässt Spieler per Van durch malerische Welten reisen, Ressourcen sammeln und ihren Bus per Crafting ausbauen. Der entspannte Gameplay-Loop ohne Überforderung sowie der stilisierte Grafikstil sorgen für Urlaubsatmosphäre. Ab dem 11. Mai ist das Spiel für PC, PS5, Xbox Series und Nintendo Switch 2 für 24,99 € erhältlich.