Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Artikel: Jüdische Allgemeine
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Welche Faktoren über ESC-Siege entscheiden, analysieren Experten anhand von Stimmverteilung zwischen Jurys und Publikum, aktuellen Genre-Trends wie Operatic Pop sowie statistischen Mustern – ein universelles Erfolgsrezept gibt es jedoch nicht.
Axel Springer-Chef Mathias Döpfner erklärt beim 90. Jubiläum des World Jewish Congress in Genf, warum er als Nichtjude überzeugter Zionist ist, und fordert angesichts weltweit wachsenden Antisemitismus eine Null-Toleranz-Politik sowie mehr Engagement aller Demokraten gegen Judenhass.
Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg im Üechtland verleiht Mark S. Kinzer, emeritierten Präsidenten des Messianic Jewish Theological Institute, die Ehrendoktorwürde. Der Autor kritisiert diese Entscheidung, weil Kinzer als „messianisch-jüdischer Rabbiner" bezeichnet wird, obwohl das organisierte Judentum messianische Juden nicht als Teil seiner Gemeinschaft anerkennt. Damit maße sich eine katholische Institution an, zu definieren, wer dem Judentum zuzurechnen sei – ein Muster, das dem Geist von Nostra Aetate widerspreche. Die Fakultät hätte vorab den Dialog mit jüdischen Gemeinschaften suchen oder Kinzer als christlich-theologischen Grenzgänger statt als Vertreter jüdischer Theologie würdigen sollen.
Die Zahl der Straftaten gegen deutsche Gedenkstätten ist 2025 auf 425 Delikte gestiegen, nach 385 im Vorjahr. Den größten Anteil bilden Sachbeschädigungen mit 224 Fällen, gefolgt von Volksverhetzungen und Propagandadelikten. Die meisten Vorfälle wurden in Nordrhein-Westfalen und Bayern gemeldet, verhältnismäßig viele auch in Berlin, Brandenburg und Thüringen. Der Linken-Abgeordnete David Schliesing bezeichnete die Entwicklung als besorgniserregend und forderte zudem eine gesonderte statistische Erfassung von Straftaten gegen die Kunst- und Kulturszene.