Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Thema: Bau, Sanierung & Großprojekte
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Das Museum im Kulturspeicher Würzburg hat seine Ausstellungsräume auf LED-Technik umgerüstet und nutzt die Lichtmodernisierung für eine Neupräsentation der Sammlungen, darunter zahlreiche Erstpräsentationen und Neuerwerbungen zeitgenössischer Kunst.
Das seit 2021 sanierungsbedingt geschlossene Schauspielhaus Chemnitz steht vor einer Richtungsentscheidung: Die Stadtverwaltung hat nach monatelangem Schweigen und öffentlichem Druck des Fördervereins Ende Juni zwei Varianten für den Stadtrat vorgestellt. Zur Wahl stehen entweder die Sanierung des alten Hauses für rund 34 bis 59 Millionen Euro (inklusive möglichem Anbau) oder ein Neubau auf dem Gelände des bisherigen Interims im ehemaligen Spinnereimaschinenbau für etwa 33 Millionen Euro. Generalintendant Christoph Dittrich befürwortet öffentlich den Neubau am Interimsstandort, da das Areal Potenzial für eine Vollbühne, Theaterwerkstätten und perspektivisch auch ein Operninterim böte. Seit 2021 spielen Schauspiel und Figurentheater in dem Fabrikgebäude, das ursprünglich nur 18 Monate als Ausweichquartier dienen sollte. Im August oder September soll der Stadtrat über das weitere Vorgehen entscheiden.
Die Kirche St. Andreas in Kalchreuth wird nach über einem Jahrzehnt Planung für 1,37 Millionen Euro saniert. Was als einfache Verschönerung begann, entpuppte sich als umfangreiche Restaurierung von Mauerwerk, Turm, Innenraum und Orgel. Die Einstufung als national bedeutendes Denkmal sicherte die Finanzierung durch staatliche Fördermittel und Landeskirche; die Gemeinde selbst sammelte rund 250.000 Euro über Spenden und Benefizveranstaltungen. Die Wiedereinweihung ist für Mai 2025 geplant.
Das Gärtnerplatztheater hat eine neue PV-Anlage. Sie spart Stromkosten und zeigt exemplarisch, wie Denkmalschutz und Klimaschutz zusammengehen.