Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Thema: Kulturpolitik
8 Artikel gefunden
Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verleiht seit dem Jahr 2000 die Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM an herausragende Persönlichkeiten für Verdienste um Wissenschaft und Kunst, seit 2008 in Form eines Bronze-Reliefs. Pro Jahr werden grundsätzlich bis zu acht Auszeichnungen vergeben. Die Seite dokumentiert alle bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger, darunter Wissenschaftler, Künstler, Kulturmanager und Mäzene aus verschiedenen Bereichen des bayerischen öffentlichen Lebens. Zuletzt wurden im Oktober 2025 der langjährige Generaldirektor des Deutschen Museums Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, der Quantenforscher Prof. Dr. Rudolf Gross und UnternehmerTUM-Gründer Prof. Dr. Helmut Schönenberger geehrt. Kunstminister Markus Blume überreicht die Auszeichnungen regelmäßig im Rahmen festlicher Veranstaltungen wie der jährlichen Kultur-Sommer-Lounge im Haus der Kunst in München.
Bayern hat Mitte November 2025 erstmals den Bayerischen Kunstpreis vergeben. Bei einer Gala im Bergson Kunstkraftwerk München zeichneten Ministerpräsident Markus Söder und Kunstminister Markus Blume acht Preisträgerinnen und Preisträger in verschiedenen Kategorien aus. Den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten erhielt der Kabarettist Gerhard Polt. Der spartenübergreifende Preis ist mit jeweils 10.000 Euro pro Kategorie dotiert und wird auf Empfehlung einer Fachjury vergeben; die Preisfigur ist die Zerbinetta aus Nymphenburger Porzellan. Rund 450 Gäste aus Kultur, Medien und Politik nahmen an der Veranstaltung teil, die vom Bayerischen Rundfunk live übertragen wurde.
Ein Streit um Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gibt Anlass, die Bilanz des Amts über Jahrzehnte zu analysieren – zwischen Kulturförderung, Machtzuwachs und wachsender politischer Einflussnahme.
Der Deutsche Musikrat hat gemeinsam mit Konzertveranstaltern und Künstlern einen offenen Brief an die Bundesregierung gerichtet, in dem strengere Regulierungen für den Ticket-Zweitmarkt gefordert werden. Hintergrund ist die verbreitete Praxis, wonach Tickets kurz nach Verkaufsstart zu überhöhten Preisen im Internet weiterverkauft werden. Konkret verlangen die Unterzeichner eine Preisobergrenze für gewerbliche Weiterverkäufe sowie ein Verbot automatisierter Ticketkäufe durch sogenannte Bots. Darüber hinaus soll stärker gegen Ticketfälschungen und falsche Verkäuferprofile vorgegangen werden, und Online-Plattformen sollen verdächtige Angebote schneller melden und entfernen müssen.
Ein breites Bündnis aus Musikern, Veranstaltern und Verbänden – darunter Die Ärzte, Die Toten Hosen und AnnenMayKantereit – fordert mit einem offenen Brief eine gesetzliche Regulierung des Ticketzweitmarkts in Deutschland. Konkret verlangt der vom Verband „Pro Musik" initiierte Vorstoß eine Preisobergrenze von 25 Prozent über dem Originalpreis, ein Verbot von Ticket-Bots und Leerverkäufen sowie Transparenzpflichten für Plattformen. Kritisiert wird, dass Tickets mithilfe automatisierter Software massenweise aufgekauft und zu Preisen von teils mehr als 250 Prozent Aufschlag weiterverkauft werden. Während Länder wie Frankreich und Großbritannien den Zweitmarkt bereits regulieren, gilt Deutschland laut den Unterzeichnenden als nahezu regulierungsfreier Raum für Ticketspekulanten. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat laut Verband erste Aktivitäten ihres Hauses angekündigt.
Diskussion über den Einfluss der Politik auf Kulturpolitik und Kunstfreiheit.
Es läuft einfach nicht für die Bundesregierung. Zwei Tage nach ihrem ersten Geburtstag bescheren die Länder ihr einen weiteren Rückschlag. Gibt es dennoch eine Chance für die Entlastungsprämie?
Berlin, den 07.05.2026. Gestern Abend sprach Cécile Schortmann, kulturzeit mit Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, über die Bilanz von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, der jetzt ein Jahr im Amt ist. „Der einzige Kulturkampf, den ich führen werde, ist der Kampf für die Kultur.“ Das hat Wolfram Weimer bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als Kulturstaatsminister beim Deutschen […]