Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Thema: Förderstrukturen
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Der Tabori Preis 2026 des Fonds Darstellende Künste geht an raumlaborberlin; HELLERAU erhält den Theaterpreis des Bundes. Die Preisverleihung findet am 17. April 2026 im Haus der Berliner Festspiele statt.
Christina Roth, Verwaltungsleiterin und stellvertretende Geschäftsführerin des Fonds Darstellende Künste, blickt nach zehn Jahren auf die Herausforderungen der Corona-Förderphase zurück und erläutert, wie der Fonds seitdem seine Förderinstrumente ausgebaut hat, aber weiterhin für mehr Grundfinanzierung kämpft.
Der Fonds Darstellende Künste hat seinen Vorstand neu besetzt: Amelie Deuflhard und Anne-Cathrin Lessel wurden bestätigt, Sabine Gehm neu gewählt. Prof. Dr. Wolfgang Schneider schied nach zehn Jahren aus dem Gremium aus.
Wolfgang Schneider, langjähriger Vorstandsvorsitzender des Fonds Darstellende Künste, wurde beim ersten „Fonds.Salon" verabschiedet und betonte die gesellschaftliche Verantwortung des Theaters sowie die Notwendigkeit breiterer Zugänge zur Kultur.
Das Bayerische Kunstministerium fördert in diesem Jahr 114 musikalische Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen in ganz Bayern mit insgesamt über 4,8 Millionen Euro. Kunstminister Markus Blume gab dies Anfang August in München bekannt. Die Förderung umfasst alle bayerischen Regierungsbezirke und reicht von Klassik über Jazz bis zu Barockmusik. Zu den geförderten Veranstaltungen zählen unter anderem die Bachwoche Ansbach, das Festival junger Künstler Bayreuth und die Weidener Max Reger Tage. Die administrative Abwicklung des Förderprogramms übernimmt der Bayerische Musikrat im Auftrag des Ministeriums.
Die Film- und Medienstiftung NRW hat in ihrer zweiten Förderrunde des Jahres insgesamt 11,8 Millionen Euro an 32 Projekte vergeben. Zu den geförderten Serienprojekten gehören die zweite Staffel der RTL-Coming-of-Age-Serie „Euphorie" (1,5 Millionen Euro, produziert von Zeitsprung Pictures) sowie der ARD/WDR-Zweiteiler „Eisige Nächte" (1,1 Millionen Euro). Die höchste Einzelförderung von 1,77 Millionen Euro erhielt der Kinofilm „Der Lappen" der Schwestern Yasemin und Nesrin Şamdereli, die erneut eine im Ruhrgebiet angesiedelte Komödie drehen. Weitere Mittel gingen unter anderem an eine WDR-Dokumentation über Schauspieler Oliver Masucci („Oliver Masucci – Acting Beyond Fear", Regie: Aljoscha Pause, 350.000 Euro) sowie an eine vierteilige Dokuserie über die deutsche Handball-Nationalmannschaft für ProSiebenSat.1 (150.000 Euro).
Der Fonds Darstellende Künste hat seinen Vorstand neu gewählt: Sabine Gehm vom Dachverband Tanz Deutschland rückt neu ins Gremium, Amelie Deuflhard und Anne-Cathrin Lessel wurden bestätigt. Prof. Dr. Wolfgang Schneider schied nach knapp zehn Jahren aus dem Vorstand aus.