Kulturatlas

Pressespiegel

Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.

Thema: Bildende Kunst – Formen & Orte

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Museum im Kulturspeicher Würzburg
Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Bildende Kunst – Formen & Orte
Unterfranken

Das Museum im Kulturspeicher Würzburg zeigt bis 31. Mai 2026 eine umfassende Einzelausstellung des Pop-Art-Künstlers Thomas Bayrle, die dessen serielle Bildwelten zu Themen wie Stadtentwicklung, Verkehr und Mobilität mit der Geschichte Würzburgs verknüpft.

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Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Bildende Kunst – Formen & Orte
Oberfranken

Der Kunstverein Kulmbach zeigt bis Ende September 32 großformatige Plakate unter dem Motto „Come together" an Häuserfassaden der Innenstadt und bietet dazu buchbare Gruppenführungen für bis zu 20 Personen zum Preis von 90 Euro an.

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Fotografiska Berlin
Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Bildende Kunst – Formen & Orte
Bundesweit

Der f³ – freiraum für fotografie zeigt ab 22. Mai 2026 Arbeiten von Robert Lebeck, einem zentralen Vertreter der deutschen Nachkriegs-Fotoreportage, der für den Stern weltpolitische Ereignisse und den gesellschaftlichen Wandel der Bundesrepublik dokumentierte.

Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Bildende Kunst – Formen & Orte
Bundesweit

Die 9. Triennale der Photographie Hamburg findet vom 4. bis 14. Juni 2026 mit 279 internationalen Künstlern in acht Institutionen statt und steht unter dem Thema „Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other".

Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Bildende Kunst – Formen & Orte
International

Die Ausstellung „Helmut Newton. Cars" zeigt ab 15. Mai 2026 in der Villa Olmo am Comer See 20 großformatige Fotografien, in denen Newton Nobelkarossen als Bildmotiv inszenierte, eingebettet in die Luxusauto-Show FuoriConcorso.

Bildhalle Zürich
Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Bildende Kunst – Formen & Orte
International

Die Bildhalle Zürich zeigt bis Mai 2026 Naturfotos von Inka & Niclas, Joost Vandebrug, Adam Jeppesen und Douglas Mandry, die mit ungewöhnlichen Materialien und Verfahren wie Cyanotypie, Washi-Papier und Lithografie auf Geotextilien experimentieren.

Museum Folkwang
Wüstenrot Stiftung
Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Bildende Kunst – Formen & Orte
Bundesweit

Die Wüstenrot Stiftung und das Museum Folkwang vergaben vier mit je 10.000 Euro dotierte Förderpreise für Dokumentarfotografie an Elias Holzknecht, Victoria Jung, Aline Papenheim und Yana Wernicke, ausgewählt aus 108 Bewerbungen.

Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Bildende Kunst – Formen & Orte

Der Karikaturist Rudi Hurzlmeier, aufgewachsen in Niederbayern und zeitweise in Regensburg, ist Autodidakt und zeichnet seit Jahrzehnten für die Satirezeitschrift Titanic sowie seit 2018 regelmäßig für die Süddeutsche Zeitung.

magazin lichtung
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Hans-Joachim Bohlmann zerstörte in den 1970er- und 1980er-Jahren Gemälde von Dürer, Cranach, Rembrandt und Klee mit Schwefelsäure – der Gesamtschaden wird auf rund 300 Millionen DM geschätzt. Der Deutsche litt seit früher Jugend an Angststörungen und Zwängen, unterzog sich 1974 einer umstrittenen Hirnoperation und verbrachte mehrfach Zeit in Gefängnissen und psychiatrischen Kliniken. Seine Motive blieben lange rätselhaft und lagen offenbar zwischen psychischer Erkrankung, Geltungssucht und dem Wunsch, sich an der Gesellschaft zu rächen. Der vierteilige True-Crime-Podcast „Säuresommer" von Radio Bremen und ARD Kultur rekonstruiert sein Leben anhand von Originalaufnahmen, die die Spiegel-Journalistin Beate Lakotta 2005 bei Gesprächen mit Bohlmann und seinem Arzt anfertigte. Host Klaus Uhrig und sein Team versuchen darin, Bohlmanns Werdegang zum möglicherweise größten Kunstzerstörer der Geschichte zu ergründen.

Bildende Kunst – Formen & Orte
Veranstaltungen

Das ARD-Kultur-Format „Ich sehe was, was du nicht siehst" ist ein Kunst-Talk, in dem der Kunst-Comedian und Kunsthistoriker Jakob Schwerdtfeger Fachfremde durch renommierte Museen führt. In drei Folgen besuchen die Sexualpädagogin Gianna Bacio die Hamburger Kunsthalle, die Ärztin Dr. Florence Randrianarisoa (Dr. Flojo) das Museum Folkwang in Essen und der Bestatter Eric Wrede das Frankfurter Städel. Die Gäste betrachten klassische Gemälde jeweils aus ihrer beruflichen Perspektive – etwa hinsichtlich sexueller Symbolik, medizinischer Diagnosen oder Beerdigungsritualen. Das Format entstand als Gewinnerprojekt des ARD-Kultur-Ideenwettbewerbs „Creators" und ist eine Koproduktion von Hessischem Rundfunk und ARD Kultur aus dem Jahr 2022.

Bildende Kunst – Formen & Orte
Bundesweit

Die Klassik Stiftung Weimar widmet ihr Themenjahr 2023 dem Thema Wohnen und begeht zugleich den 100. Jahrestag des Hauses Am Horn – dem einzigen in Weimar realisierten Bauhausgebäude. Der zehnteilige Podcast „klassisch modern" von ARD Kultur, MDR Thüringen und der Klassik Stiftung Weimar beleuchtet Entstehung, Geschichte und heutige Nutzung des Gebäudes als Ausstellungsort und Museum. Moderatorin Sophie Hartmann erkundet gemeinsam mit Stephanie Hock von der Klassik Stiftung die Räume des Hauses und spricht mit Expertinnen wie Ute Ackermann und Baureferentin Ulrike Glaser sowie ehemaligen Bewohnern. Themen der einzelnen Folgen sind unter anderem das innovative Raumkonzept der Einbauküche, die getrennte Schlafzimmer für Mann und Frau, die pädagogischen Ideen der Bauhäusler sowie die Architektenrolle von Georg Muche, der eigentlich als Maler ans Bauhaus gekommen war.

Bildende Kunst – Formen & Orte

Die dreiteilige ARD-Kultur-Dokumentarserie (2022, je 30 Minuten) untersucht unter dem Leitfaden „Wem gehört die Stadt?" die Entwicklung von Urban Art in deutschen Städten – von ihren rebellischen Anfängen als Graffiti bis hin zur heutigen Institutionalisierung in Museen und auf dem Kunstmarkt. Im Mittelpunkt stehen Spannungsfelder wie Kommerzialisierung, Gentrifizierung und Feminismus, beleuchtet anhand von Projekten in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Osnabrück, Bayreuth und Wiesbaden. Porträtiert werden unter anderem das Berliner Künstlerkollektiv Innerfields, die Künstlerin Hera und der Künstler Case MaClaim. Ein konkreter Streitfall ist das Berlin Mural Fest 2021, das von der Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen gesponsert wurde und eine Debatte über erlaubte Kooperationen auslöste – Hera sagte ihre Teilnahme ab, die Initiatoren Dixons hingegen sahen darin kein Problem. Buch und Regie stammen von Ann-Catrin Malessa und Maria Miller; die Serie ist eine Produktion von Hyperbole Medien für ARD Kultur.

Bildende Kunst – Formen & Orte
Bundesweit

Das ARD-Kultur-Projekt „Wie Weimar wohnt" verbindet eine Fotoserie der Ostkreuz-Fotografin Ina Schoenenburg mit einer Dokumentation des Autors Hans-Michael Marten. Schoenenburg porträtierte elf Personen aus Weimar in ihren Wohnungen – von der Plattenbauwohnung über einen Wohntruck bis zur Gründerzeit-Villa – und macht damit verschiedene Lebensformen in der Kulturstadt sichtbar. Zu den Porträtierten zählen unter anderem der Musiker Martin Kohlstedt sowie weitere Weimarer Bewohnerinnen und Bewohner. Die großformatigen Fotografien werden seit Ende März bzw. April 2023 als Plakatwand-Ausstellung im öffentlichen Stadtraum Weimars gezeigt. Das Projekt entstand als Gewinner des ARD Kultur Creators Wettbewerbs 2022 in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar und dem MDR.

Bildende Kunst – Formen & Orte
Bundesweit

Die vierteilige Dokumentationsreihe „Flaesh – Tattookultur in Deutschland" wurde 2023 von ARD Kultur und MDR Kultur produziert und beleuchtet Tattookunst und -kultur in Deutschland aus verschiedenen Perspektiven. Die Reihe porträtiert Tätowiererinnen und Tätowierer wie Jen Tonic, Bastian Wurms, Henk Schiffmacher, Daniel Bluebird, Hanadi Chawaf, Yase Farbextase, Ela Pour, Toshihide und Katie Wolfe in ihren Studios in Berlin, Bremen, Hamburg, Lüneburg und Leipzig. Thematisch behandelt die Doku gesellschaftlich relevante Fragen wie kulturelle Aneignung, politische Aussagen auf dem Körper, die Rolle von Frauen und queeren Personen in der Szene sowie die Frage, ob Tätowieren als Kunstform anerkannt werden kann. Begleitet werden zudem Tattoo-Events in Jena und Frankfurt am Main. Buch und Regie stammen von Anne-Sophie Jakubetz und Marcus Fitsch, produziert wurde die Reihe von Yellow Table Media.

Bildende Kunst – Formen & Orte

„Galleripky – Fotografie mit Paul Ripke" ist eine vierteilige Doku-Serie von ARD Kultur aus dem Jahr 2023, in der der Fotograf und Social-Media-Creator Paul Ripke gemeinsam mit renommierten Fachfotografen verschiedene Genres der Fotografie erkundet. In jeder Folge begleitet er einen anderen Spezialisten – darunter Konzertfotograf Thomas Rabsch, Hochzeitsfotografin Laura Matzen, Naturfotografen des Kollektivs „German Roamers" sowie Straßenfotografen im Ruhrgebiet. Ziel ist es, das Handwerk und die Kunst der Fotografie neu zu entdecken und die besten entstandenen Bilder in seiner eigenen Galerie, der „Galleripky", zu präsentieren. Ripke, bekannt durch seinen Bildband „One Night in Rio" über die deutsche Fußballnationalmannschaft bei der WM 2014, agierte zuletzt verstärkt als Influencer mit rund einer Million Instagram-Followern. Die Serie ist eine Produktion von i&u TV im Auftrag von ARD Kultur, mit je 25 Minuten pro Folge.

Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Bildende Kunst – Formen & Orte
Bundesweit

Der 11. Hamburger Architektur Sommer läuft bis 31. Juli 2026 und bietet rund 300 Veranstaltungen zu Architektur, Stadtentwicklung und Klimafragen, darunter Ausstellungen, Konferenzen, Führungen und ein Programm für Kinder und Jugendliche.

Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Bildende Kunst – Formen & Orte
Bundesweit

Marina Abramović zeigt im Berliner Gropius Bau ihre Ausstellung „Balkan Erotic Epic", die Trauer und Erotik miteinander verbindet.

Kultursparten, Produktion & Praxisfelder
Bildende Kunst – Formen & Orte
International

Florentina Holzinger bespielt den österreichischen Pavillon der 61. Biennale di Venezia mit „Seaworld Venice": Der geflutete Raum kombiniert Performerinnen, Roboterhunde und einen Jetski zu einer Auseinandersetzung mit Ökologie, Patriarchat und Körper-Maschine-Verhältnis.

Der Schweizer Kunsthändler Bruno Bischofberger ist im Alter von 86 Jahren gestorben, wie seine Züricher Galerie auf Instagram mitteilte. Bischofberger gilt als eine der prägenden Figuren des europäischen Kunstmarkts, der bedeutende amerikanische Künstler wie Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat nach Europa brachte und beide Mitte der 1980er Jahre miteinander bekannt machte. Er vertrat zudem Künstler wie den Neoexpressionisten Julian Schnabel und den Schweizer Jean Tinguely. Neben seinem Engagement für Pop-Art und Neoexpressionismus sammelte Bischofberger Fotografie und Designmöbel; sein besonderes Interesse galt der Schweizer Volkskunst, insbesondere der Appenzeller Bauernmalerei, über die er an der Universität Zürich lehrte.

Deutschlandfunk Kultur
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Bildende Kunst – Formen & Orte
Veranstaltungen

Die Schau zeigt utopische und realisierte Architekturvisionen zu gemeinschaftlichem Wohnen und beleuchtet deren soziale und räumliche Dimensionen.

3sat Kulturzeit
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Bildende Kunst – Formen & Orte
Veranstaltungen

Die 61. Kunstbiennale in Venedig hat ohne Eröffnungsfeier begonnen und verzeichnete mit rund 10.000 Besuchern am ersten Tag einen Zulauf von zehn Prozent mehr als bei der Vorausgabe. Die Teilnahme Russlands und Israels löste Proteste aus: Aktivisten demonstrierten gegen beide Länder, 20 nationale Pavillons blieben wegen eines Streiks geschlossen, und die Jury trat im Streit zurück. Italiens Kulturminister Alessandro Giuli kritisierte die russische Beteiligung scharf, während Biennale-Leiter Pietrangelo Buttafuoco und Vize-Regierungschef Matteo Salvini vor Zensur warnten. Zusätzlich überschatten zwei Todesfälle die Veranstaltung: Kuratorin Koyo Kouoh und die deutsche Repräsentantin Henrike Naumann starben vor der Eröffnung an Krebs.

Die Ausstellung „The First Homosexuals" untersucht, wie schwule und lesbische Identitäten ab dem späten 19. Jahrhundert in der Kunstgeschichte sichtbar wurden. Ausgangspunkt ist das Jahr 1869, in dem der Schriftsteller Karl Maria Kertbeny den Begriff „homosexuell" prägte – für den amerikanischen Kurator Jonathan Katz der Gründungsmoment einer schwulen Gemeinschaft. Gezeigt werden größtenteils wenig bekannte Werke von Künstlerinnen und Künstlern wie Romaine Brooks, Louise Abbéma oder David Paynter, die gleichgeschlechtliches Begehren mehr oder weniger explizit darstellen. Katz vertritt zudem die These, dass der europäische Kolonialismus homoerotische Kulturen in anderen Weltregionen, besonders in Südamerika, durch veränderte Strafgesetze unterdrückt habe. Die Ausstellung endet mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten und gilt als eine der ersten staatlichen Museumsschauen, die Gender- und Homosexualitätsthemen in der Kunstgeschichte systematisch behandelt.

Die Stiftung Zollverein zeigt vom 10. Mai bis 2. August 2026 in der Mischanlage der Kokerei Zollverein in Essen die Fotoausstellung „bau1haus – die Moderne von Essen bis Asmara!" des Berliner Fotografen Jean Molitor. Mit rund 300 Aufnahmen dokumentiert Molitor seit 2009 moderne Architektur auf allen Kontinenten, von Nordrhein-Westfalen über Amerika und Indien bis nach Eritrea. Die Ausstellung wird wissenschaftlich von der Architekturhistorikerin Dr. Kaija Voss begleitet, die seit 2016 das Projekt fachlich unterstützt. Neben den Fotografien umfasst das Programm einen offenen „BauRaum", Illustrationsworkshops sowie Familienangebote zum Bauen mit Holz.

Europäisches Museum für Modernes Glas Rödental
Bildende Kunst – Formen & Orte
Veranstaltungen
Oberfranken

Das Sammlerehepaar Ursula und Rainer Losch hat dem Europäischen Museum für Modernes Glas in Rödental rund 350 Werke des italienischen Glasgestalters Fulvio Bianconi (1915–1996) gestiftet. Die Kunstsammlungen der Veste Coburg richteten eigens dafür eine neue Dauerausstellungsabteilung im Untergeschoss ein. Bianconi arbeitete über 40 Jahre für bedeutende Glashütten auf Murano sowie in der Schweiz und ist vor allem für seine figürlichen Glaswerke bekannt. Derzeit sind 163 Objekte zu sehen; die Exponate sollen regelmäßig ausgetauscht werden.

Heinrichsblatt
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