Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Artikel: tanznetz
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Das Theater Basel zeigt mit „Van Manen/Kyliàn/Goecke" ein Tanzabend-Programm mit drei Choreografien, das laut Teaser alle Sinne anspricht.
Courtney May Robertson zeigt in ihrem Stück „Hunter" in Berlin einen eindringlichen Pas de deux mit sich selbst.
Das transnationale Performancekollektiv La Fleur bearbeitet Molières Klassiker auf kollektive, kritische und komische Weise und überzeugt damit laut Bericht in Frankfurt.
Ein Triple Bill des Ballet de l'Opéra National de Bordeaux hinterlässt gemischte Eindrücke beim Publikum.
Am Folkwang Tanzstudio in Essen präsentieren zwei choreografische Arbeiten eine Begegnung zwischen indigener Tanzkunst und Cello-Klängen.
Zufit Simons neue Tanzproduktion „The Fight Club" setzt sich choreografisch mit der Ästhetik des Boxkampfes auseinander und zeigt Parallelen zu ihrer preisgekrönten Arbeit „Radical Cheerleading".
Doris Uhlichs Tanzstück „Glitsch" an den Münchner Kammerspielen setzt sich auf kreative Weise mit normierten Körperbildern auseinander.
Die 4. Auflage von „Un derious Gestures" am HAU Berlin versammelt sieben Choreografen aus dem Mittleren Osten.
Marina Abramović zeigt im Berliner Gropius Bau ihre Ausstellung „Balkan Erotic Epic", die Trauer und Erotik miteinander verbindet.
Die neue Stuttgarter Company WINNDance präsentiert internationales Ballett mit Tänzerinnen und Tänzern jenseits der 40 und sorgt mit ihrem Auftritt bei der Biennale di Venezia für Aufsehen.
Das Triple-Bill „Phoenix Effect" am Musiktheater im Revier zeigt laut Teaser eine spannende Körperlichkeit in einem eindrucksvollen Ensemble.
Das Tanzstück „Triple Impact" am Staatstheater Braunschweig zeigt laut Teaser selbstbewusste Tänzer mit starkem Ausdruck und ausgeglichener Energie.
Das Triple-Bill „Les Ballets Actuels" am Staatstheater Nürnberg präsentiert rebellische und explosive Choreografien, die unterschiedliche Dynamiken des Zusammenseins erkunden.
Der australische Tänzer Callum Linnane wechselt zur Spielzeit 2026/27 als Erster Solist zum Hamburg Ballett und gastiert bereits im Mai 2026 in der Titelrolle von John Neumeiers „Nijinsky".
Der Doppelabend „Get into the Groove" am Ballett Kiel zeigt Kevin O'Days abstraktes „Riffdrift" und Amilcar Moret Gonzalez' emotional-kitschiges „Perfect Scent", das Frauen von einem Engel vor suizidalen Dämonen retten lässt – beide Stücke verfehlen trotz starker Momente den titelgebenden Groove.
Die Tanzschule Güth aus Hamm gewann bei den Deutschen Meisterschaften HipHop Inklusion drei Titel, davon zwei durch Justin Gehde in den Solo-Kategorien integrativer Breakdance und integrativer Hip-Hop.
Florentina Holzinger bespielt den österreichischen Pavillon der 61. Biennale di Venezia mit „Seaworld Venice": Der geflutete Raum kombiniert Performerinnen, Roboterhunde und einen Jetski zu einer Auseinandersetzung mit Ökologie, Patriarchat und Körper-Maschine-Verhältnis.
Der Fonds Darstellende Künste hat seinen Vorstand neu gewählt: Sabine Gehm vom Dachverband Tanz Deutschland rückt neu ins Gremium, Amelie Deuflhard und Anne-Cathrin Lessel wurden bestätigt. Prof. Dr. Wolfgang Schneider schied nach knapp zehn Jahren aus dem Vorstand aus.
Gauthier Dance zeigt im Theaterhaus Stuttgart zwei Stücke des Choreografen Barak Marshall: „Barker" mit den Gauthier Juniors über eine Dienerrebellion und „Harry" über einen unsterblichen Liebessuchenden, beide geprägt von Slapstick, schwarzem Humor und roter Fahnen-Symbolik.
Kinsun Chans Uraufführung „Parts and Pieces" mit dem Semperoperballett verbindet Tanz, Livemusik und Elektronik unter dem Konzept des japanischen Kintsugi. Starke Gruppenszenen prägen den Abend, der dramaturgisch gegen Ende an Kraft verliert.
Das Stuttgarter Ballett verneigt sich zu dessen 100. Geburtstag vor Glen Tetley. Als Tänzer und Choreograf verband Glen Tetley das Klassische Ballett mit dem Modern Dance.