Kulturatlas

Pressespiegel

Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.

Thema: Journalismus

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Journalismus
Medien & Öffentlichkeit
Bundesweit

Ulrike Stöck übernimmt ab der Spielzeit 2017/2018 die Leitung des Schnawwl – Junges Nationaltheater am NT Mannheim und folgt damit Andrea Gronemeyer nach, die zur Schauburg München wechselt.

Ein Forscherteam analysierte knapp 20.000 Musikstücke aus vier Jahrhunderten und stellte fest, dass Klassik und Jazz strukturell deutlich komplexer und abwechslungsreicher sind als Pop, Rock oder Hip-Hop, deren Harmonik zunehmend berechenbarer wird.

Klassik Radio
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Journalismus
Medien & Öffentlichkeit
Bundesweit

Die Schauspielerin Ursula Stampfli ist am 1. Mai 2026 im Alter von 74 Jahren in Frankfurt am Main gestorben. Sie wirkte u.a. an der Schaubühne Berlin unter Peter Stein und im Berliner Ensemble.

Journalismus
Medien & Öffentlichkeit
Bundesweit

Die Süddeutsche Zeitung bespricht das Lesebuch „Berge" des Viechtacher Lichtung Verlags, in dem 25 Autoren das Thema Berg aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten – von bayerischen Gipfeln über Bergsteigen bis hin zu persönlichen Erlebnissen.

magazin lichtung
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Journalismus
Medien & Öffentlichkeit
Bundesweit

Marianne Achs Roman „Dieses schmale Stück Himmel über Paris" (Lichtung Verlag) folgt Hannah, die sich nach 30-jähriger Ehe mit einem psychisch kranken Mann nach Paris zurückzieht, um über eine mögliche Trennung nachzudenken.

magazin lichtung
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Journalismus
Medien & Öffentlichkeit
International

Wolfgang Sréter stellt seinen Debütroman „Milenas Erben" vor, der 1993 in Karlsbad spielt und eine deutsche Familie bei Beerdigung und Testamentseröffnung zusammenführt; das Buch ist im Lichtung Verlag erschienen.

magazin lichtung
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Journalismus
Theater – Formen & Rollen
Bundesweit

Das Thalia Theater Hamburg veranstaltete am 15. April 2026 die Podiumsdiskussion „Dialog statt Echo", um die heftige Kritik an Milo Raus Inszenierung „Prozess gegen Deutschland" vom Februar 2026 aufzuarbeiten. Raus Stück hatte eine simulierte Gerichtsverhandlung über ein AfD-Verbot gezeigt und dabei auch ehemaligen AfD-Abgeordneten und ultrarechten Akteuren eine Bühne gegeben, was zu massivem internen und externen Gegenwind führte. Auf dem Podium diskutierten Hamburgs Kultursenator und Deutscher-Bühnenverein-Präsident Carsten Brosda, die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach sowie die Journalistinnen Melanie Amann und Gilda Sahebi vor einem politisch gleichgesinnten Publikum. Die Teilnehmer sprachen sich dafür aus, AfD-Sympathisanten als legitimen Teil des Diskurses anzuerkennen und ihre Meinungen kritisch zu reflektieren statt zu verbieten, auch wenn das als Zumutung empfunden werden kann. Die konkrete Frage, was eine solche Offenheit für die Theaterpraxis bedeutet, blieb laut Bericht jedoch ungeklärt.

Die Deutsche Bühne
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Die Deutsche Bühne hat ein Interview mit der Autorin Leo Lorena Wyss geführt, die seit der Spielzeit 2024/25 Hausautor:in am Schauspiel des Nationaltheaters Mannheim ist. Wyss spricht über ihre Stücke „Blaupause" und „Apropos Schmerz", in denen persönliche Dringlichkeit bei Themen wie lesbischer Identität und dem Umgang des Gesundheitssystems mit weiblichen Körpern und Endometriose den Ausgangspunkt bildet. Zum Stück „Apropos Schmerz" wurde das Begleitprogramm „Queer Doc" entwickelt, das mit Expert:innen und Aktivist:innen medizinhistorische sowie queere Perspektiven vertiefte. Für die Internationalen Schillertage am Nationaltheater Mannheim erarbeitet Wyss gemeinsam mit dem Stadtensemble „Mannheimer Räuber*innen" als Fortschreibung statt Überschreibung des Schiller-Stoffs. Im Interview äußert sich Wyss auch zur strukturellen Situation queerer Autor:innen im Theaterbetrieb, wo mehr Sichtbarkeit zwar wachse, aber oft auf Kosten ästhetischer Diskussionen zugunsten inhaltlicher Buzzwords gehe.

Die Deutsche Bühne
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Journalismus
Theater – Formen & Rollen
Bundesweit

Der Mainzer Schauspieldramaturg Boris C. Motzki legt in seinem Essay dar, wie unterschiedlich Kunst und Journalismus mit Zeit umgehen: Während der Journalismus tagesaktuelle Reaktion erfordert, braucht das Theater Distanz und Reifeprozesse, um Themen künstlerisch zu transformieren. Anhand historischer Beispiele – von Ionescos Darmstädter Skandalinszenierung (1957) über Peter Zadeks Kölner Arbeit (1958) bis zu Marina Abramovićs Performance „The Artist Is Present" (2010) – zeigt er, wie Zeit im Theater gedehnt, verdichtet und als Provokationsmittel eingesetzt werden kann. Motzki argumentiert, dass das Alleinstellungsmerkmal des Theaters in der Vergänglichkeit des Live-Erlebnisses liegt, das auch nach der Pandemie wieder an Bedeutung gewonnen hat. Er kritisiert sowohl überhastete Debatten als auch selbstauferlegte Denkverbote in der gegenwärtigen Wokeness-Diskussion und plädiert dafür, dass Theater statt Dystopien vermehrt Utopien und Anderswelten entwerfen solle. Abschließend fordert er mehr Raum für Ambiguität und Dialog, damit Kunst ihrer Aufgabe gerecht werden kann, dem Alltag eine poetische Dimension zu verleihen.

Die Deutsche Bühne
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Der SWR-Kultur/BR-Podcast „Werner Herzog – zu groß für Deutschland" (6 Folgen, 2026) beleuchtet Leben und Werk des deutschen Filmemachers Werner Herzog, der international als Legende gilt, in seiner Heimat jedoch kaum bekannt ist. Host Max Osenstätter folgt Herzogs Spuren von den turbulenten Dreharbeiten zu „Fitzcarraldo" im peruanischen Dschungel – mit Bränden, dem Schiff über den Berg und Hauptdarsteller Klaus Kinski – bis zu Herzogs Weggang nach Los Angeles in den frühen 1990er-Jahren. Die Serie beleuchtet auch Herzogs Biografie: seine Armut, den gestohlenen Ersten Kamera, Schmuggeleien mit seiner späteren Frau Martje und seine Zeit als Rodeo-Clown in Mexiko. Im Mittelpunkt steht zudem Herzogs Konzept der „Ekstatischen Wahrheit" sowie sein ambivalentes Verhältnis zur dokumentarischen Wahrhaftigkeit. Produziert wurde die Reihe von Plotprodukt für SWR Kultur und BR.

CORRECTIV
Journalismus
Literatur – Formen & Formate
Bundesweit

Journalistin Mona Ameziane tourt mit ihrem Literatur-Podcast Buch-Lounge durch Deutschlands Literaturhäuser und spricht mit Autoren und Autorinnen. Zu Besuch in der aktuellen Folge: Verena Keßler und Franziska Gänsler.[mehr] ]]>

Die dreiteilige ARD-Kulturdokumentation „Die VICE-Story" zeichnet Aufstieg und Fall des Medienunternehmens VICE nach, das 1994 von drei Arbeitslosen in Montreal gegründet wurde. Das Magazin etablierte mit Gonzo-Journalismus, expliziten Inhalten und einem exzessiven Lebensstil einen neuen, ungeschönten Stil und wuchs zu einem globalen Medienimperium mit Redaktionen weltweit, darunter Berlin. Interne Machtstrukturen, individuelle Hybris und eine veränderte Medienlandschaft führten schließlich im März 2024 zur weltweiten Insolvenz. Die Dokumentation von Regisseurin Peta Jenkin und Christopher Kaufmann zeigt Interviews mit ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie Thilo Mischke, Martina Kix und VICE-Mitgründer Gavin McInnes sowie bisher unveröffentlichtes Archivmaterial.

Journalismus
Musik – Formate & Ensembles
Bundesweit

„Fuck you very, very much! Die größten Beefs im Musikbiz" ist ein Podcast von ARD Kultur, der seit 2024 in bislang drei Staffeln á sechs Folgen erscheint. Die Hosts sind die Musikerin Jennifer Weist (bekannt als Frontfrau von „Jennifer Rostock") und der Musikjournalist sowie Ex-VIVA/MTV-Moderator Markus Kavka. Das Format beleuchtet prominent besetzte Musikstreitigkeiten aus verschiedenen Genres und Jahrzehnten – von Tupac vs. Biggie über Oasis vs. Blur bis hin zu deutschen Fällen wie Dieter Bohlen vs. Thomas Anders oder Sido vs. Bushido. Jeder Beef wird dabei auf eine übergeordnete Ebene gehoben: Es geht um Machtstrukturen im Musikgeschäft, die Rolle von Medien und Produzenten sowie um juristische und finanzielle Konflikte. Die Produktion stammt von Kugel und Niere im Auftrag von ARD Kultur.

Journalismus
Literatur – Formen & Formate

„Faust Forward" ist ein zehnteliger Podcast von ARD Kultur und MDR, produziert gemeinsam mit der Klassik Stiftung Weimar, der Goethes „Faust" aus heutiger Perspektive beleuchtet. Die Hosts Sophie Hartmann und Stephanie Hock nähern sich dem Klassiker mit wechselnden Gästen aus Bereichen wie Psychologie, Philosophie, Schule, Theater und Politik. Dabei werden Themen wie toxische Beziehungen, Selbstoptimierung, psychische Störungen, Schönheitswahn und politische Machtgier anhand des Dramas diskutiert. Einzelne Folgen widmen sich u. a. einer barrierefreien Fassung in Leichter Sprache am Nationaltheater Mannheim, der Frage nach Fausts strafrechtlicher Schuld sowie der Übertragbarkeit faustischer Motive auf Gegenwartsgestalten wie Friedrich Merz oder Donald Trump. Begleitend schreiben die Hosts mithilfe von KI einen fiktiven dritten Teil der Tragödie.

Journalismus
Medien & Öffentlichkeit
Bundesweit

DPolG-Vize Manuel Ostermann, der gegen Jan Böhmermann klagt, trat kurz nach Bekanntwerden der Klage beim Konzert der umstrittenen Band Frei.Wild in Dortmund auf die Bühne und löste damit eine Debatte über seine politische Symbolwirkung aus.

Rolling Stone DE
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Journalismus
Medien & Öffentlichkeit
Bundesweit

Marc-Uwe Kling spricht über seine Pünktlichkeit als vermeintlich deutschen Charakterzug und wünscht sich in der deutschen Debattenkultur mehr Besonnenheit statt Populismus.

Deutschlandfunk
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Journalismus
Medien & Öffentlichkeit
Bundesweit

Die ARD hat an diesem Wochenende unter dem Titel „Was Deutschland verbindet" 84 Personen aus unterschiedlichen Lebenswelten an zwei Standorten in Baden-Baden und Leipzig zu moderierten Gesprächsrunden über Themen wie Migration, Demokratie und Gleichberechtigung zusammengebracht. Das Projekt wird federführend vom Hessischen Rundfunk verantwortet, unter Beteiligung von SWR, MDR, NDR und WDR, und knüpft an ein ähnliches, kleineres Experiment des HR aus dem Jahr 2023 an. Bewusst verzichtet die ARD auf journalistische Moderation; stattdessen begleiten sogenannte Gesprächsbegleitende die Runden, um lediglich die Einhaltung von Gesprächsregeln sicherzustellen. Die Ergebnisse sollen umfangreich auf zahlreichen Ausspielwegen veröffentlicht werden, darunter eine Dokumentation am 30. Mai in der ARD-Mediathek sowie eine Ausstrahlung im Ersten am 1. Juni. HR-Intendant und ARD-Vorsitzender Florian Hager begründet die Aktion mit dem gesellschaftlichen Programmauftrag, Verständigung zu fördern und demokratische Werte erlebbar zu machen.

Das Landgericht Hamburg hat den Antrag von Schauspieler Christian Ulmen auf eine einstweilige Verfügung gegen den "Spiegel" weitgehend abgewiesen. Das Gericht befand, dass das Nachrichtenmagazin die Voraussetzungen einer zulässigen Verdachtsberichterstattung eingehalten habe. Hintergrund sind Gewaltvorwürfe, die Ulmens Ex-Frau, die Schauspielerin Collien Fernandez, gegen ihn erhoben hatte. Ulmens Anwälte kündigten unmittelbar nach der Entscheidung Beschwerde an und nannten das Urteil "evident rechtsfehlerhaft". Für Ulmen gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.

Deutschlandfunk Kultur
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Die Jugendredaktion Salon5 feiert ihr sechsjähriges Bestehen und blickt auf eine Entwicklung von einem kleinen Podcast-Projekt zu einer bundesweit aktiven Redaktion mit fünf Standorten zurück. Das Projekt verfolgt das Ziel, jungen Menschen eine eigene Stimme in der Medienlandschaft zu geben und Themen aus ihrer Lebenswelt journalistisch aufzubereiten. Der Name verweist bewusst auf Artikel 5 des Grundgesetzes; Pressefreiheit und demokratische Grundwerte bilden thematische Schwerpunkte der Redaktionsarbeit. Neben der Inhaltsproduktion vermittelt Salon5 Medienbildung und kritisches Denken, was laut Eigendarstellung angesichts zunehmender Desinformation in sozialen Netzwerken an Bedeutung gewinnt. Zum Jubiläum, das am 7. Mai gefeiert wurde, kündigte die Redaktion weiteres Wachstum und neue Formate an.

Journalismus
Film – Formate & Formen
International

Quentin Tarantino hat in einem Interview erklärt, dass der Gimp aus „Pulp Fiction" nach einem K.o.-Schlag durch Butch in der Ohnmacht ums Leben kam. Zum 30-jährigen Jubiläum des Films fand in Los Angeles eine Reunion mit Uma Thurman, John Travolta, Samuel L. Jackson und Harvey Keitel statt. Bruce Willis fehlte bei der Veranstaltung, da er seit seiner Diagnose mit frontotemporaler Demenz im Jahr 2022 aus der Öffentlichkeit zurückgezogen lebt. Er wurde durch seine Ehefrau Hemin Willis und Tochter Tallulah vertreten, die zu seinen Ehren eine Kappe mit seinem Namen trug.

Rolling Stone DE
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In der Kaltstart-Szene von „Saturday Night Live" spielt Gastgeber Matt Damon erneut Supreme-Court-Richter Brett Kavanaugh, der gemeinsam mit Pete Hegseth (Colin Jost) und Kash Patel (Aziz Ansari) in einer Bar feiert. Die drei Figuren prahlen über ihre politischen Eskapaden und tauschen Witze über männliche Einsamkeit, Lügendetektortests und offene Beziehungen aus. Den Höhepunkt bildet Kavanaughs „streng geheime" Enthüllung, dass der Supreme Court Trump eine verfassungswidrige dritte Amtszeit genehmigen werde – angeblich weil Trump die Originalverfassung mit dem Vermerk „Sike!" versehen habe.

Rolling Stone DE
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Andrew Sandoval und Doug Hinman haben ein umfassendes Tagesbuch-Format-Buch über die Kinks veröffentlicht, das die Bandgeschichte von 1940 bis 1971 minutiös dokumentiert. Sandoval, der einst als Gitarrist und Musical Director für Dave Davies auf Tournee war, stützte sich dabei auf Primärquellen, Archivzeitungen und neue De-Mixing-Technologie. Ray Davies ist über das Buch verärgert, weil er befürchtet, es könnte den Markt für seinen eigenen geplanten Kinks-Bildband beschädigen – den er laut Sandoval noch nicht einmal begonnen hat zu schreiben. Sandoval akzeptiert das Zerwürfnis mit seinem Lieblingssongwriter als Kompromiss seiner Arbeit als Musikhistoriker.

Rolling Stone DE
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Britney Spears hat sich erstmals seit ihrer DUI-Verhaftung und einem kurzen Reha-Aufenthalt öffentlich geäußert und sich auf Instagram bei Freunden für ihre Begleitung auf ihrer „Spiritual Journey" bedankt. Sie bekannte sich schuldig wegen rücksichtslosen Fahrens, der ursprüngliche DUI-Vorwurf wurde fallen gelassen. Im Rahmen des Deals steht sie für zwölf Monate unter Bewährungsaufsicht und muss psychische sowie suchtbezogene Behandlungen fortsetzen.

Rolling Stone DE
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