Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Artikel: FOTO HITS
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Der Deutsche Multimediapreis mb21 sucht digitale, netzbasierte oder interaktive Projekte von Jugendlichen bis 25 Jahre zum Thema „Glow"; Einsendeschluss ist der 20. Juli 2026, Preisgelder umfassen 11.000 Euro.
Der f³ – freiraum für fotografie zeigt ab 22. Mai 2026 Arbeiten von Robert Lebeck, einem zentralen Vertreter der deutschen Nachkriegs-Fotoreportage, der für den Stern weltpolitische Ereignisse und den gesellschaftlichen Wandel der Bundesrepublik dokumentierte.
Die 9. Triennale der Photographie Hamburg findet vom 4. bis 14. Juni 2026 mit 279 internationalen Künstlern in acht Institutionen statt und steht unter dem Thema „Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other".
Das Fotofestival RAW in Worpswede feiert vom 3. Oktober bis 1. November 2026 sein zehnjähriges Jubiläum unter dem Motto „Zurück in die Zukunft" mit drei Ausstellungen zu Klimawandel, Fotokunst und Festival-Rückblicken in reduziertem Format.
Die Ausstellung „Helmut Newton. Cars" zeigt ab 15. Mai 2026 in der Villa Olmo am Comer See 20 großformatige Fotografien, in denen Newton Nobelkarossen als Bildmotiv inszenierte, eingebettet in die Luxusauto-Show FuoriConcorso.
Der 14. Fotogipfel Oberstdorf findet vom 17. bis 21. Juni 2026 unter dem Leitmotiv „Abenteuer" statt und bietet Workshops, Vorträge und Ausstellungen im ganzen Ort. Schirmfrau ist Polarfotografin Esther Horvath, die eigene Expeditionsaufnahmen auf der Nebelhorngipfelstation zeigt.
Die Bildhalle Zürich zeigt bis Mai 2026 Naturfotos von Inka & Niclas, Joost Vandebrug, Adam Jeppesen und Douglas Mandry, die mit ungewöhnlichen Materialien und Verfahren wie Cyanotypie, Washi-Papier und Lithografie auf Geotextilien experimentieren.
Das Deutsche Kameramuseum in Plech bietet 2026 mehrere Schätzsonntage (10. Mai, 12. Juli, 11. Oktober) sowie die 9. Foto- und Filmbörse am 31. Mai an, bei denen Experten alte Foto- und Filmgeräte kostenlos bewerten.
Die Wüstenrot Stiftung und das Museum Folkwang vergaben vier mit je 10.000 Euro dotierte Förderpreise für Dokumentarfotografie an Elias Holzknecht, Victoria Jung, Aline Papenheim und Yana Wernicke, ausgewählt aus 108 Bewerbungen.
Die siebten CEWE Photo Awards sind gestartet: Bis zum 31. Mai 2027 können Amateurfotografen und Profis in zehn Kategorien Bilder einreichen und 1.000 Preise im Gesamtwert von über 250.000 Euro gewinnen.
Die photo basel, die erste und einzige Fotokunstmesse der Schweiz, findet vom 16. bis 21. Juni 2026 zum elften Mal statt. Die Messe präsentiert über 450 Werke von knapp 170 Künstlerinnen und Künstlern aus internationalen Galerien, darunter Arbeiten von Vivian Maier, Man Ray, André Kertész und Marina Abramović. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf experimentellen Techniken, die klassische Fotografie um dreidimensionale Formen und unkonventionelle Druckverfahren erweitern – exemplarisch dafür steht der Künstler Ayo Banton, der Fotografie, Licht und florale Skulpturen kombiniert sowie Cyanotypien mit Spektrogrammen pflanzlicher Signaldaten verbindet. Begleitend zur Messe findet ein öffentliches Rahmenprogramm mit kostenlosen Führungen und moderierten Panel Talks statt.
Die Stiftung Zollverein zeigt vom 10. Mai bis 2. August 2026 in der Mischanlage der Kokerei Zollverein in Essen die Fotoausstellung „bau1haus – die Moderne von Essen bis Asmara!" des Berliner Fotografen Jean Molitor. Mit rund 300 Aufnahmen dokumentiert Molitor seit 2009 moderne Architektur auf allen Kontinenten, von Nordrhein-Westfalen über Amerika und Indien bis nach Eritrea. Die Ausstellung wird wissenschaftlich von der Architekturhistorikerin Dr. Kaija Voss begleitet, die seit 2016 das Projekt fachlich unterstützt. Neben den Fotografien umfasst das Programm einen offenen „BauRaum", Illustrationsworkshops sowie Familienangebote zum Bauen mit Holz.
Der Fotograf und Filmemacher Jack Delano, bekannt für seine Porträts amerikanischer Bürger während der Weltwirtschaftskrise, ließ sich Anfang der 1940er Jahre gemeinsam mit seiner Frau und Mitarbeiterin Irene in Puerto Rico nieder, was ursprünglich nur eine Zwischenstation sein sollte. Auf der Karibikinsel widmete er sich der Dokumentation des Lebens der kolonialisierten Bevölkerung und wollte deren Würde und Stolz in seinen Bildern festhalten. In seinem Buch „Puerto Rico Mio: Four Decades of Change in Photographs" verarbeitete er die gesellschaftlichen Umbrüche, die er über Jahrzehnte auf der Insel beobachtete. Die ARTE-Sendung „Stadt Land Kunst" porträtiert Delano als Künstler, der Puerto Rico zur eigentlichen Heimat wurde.