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Thema: Medienwandel

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Der fünfteilige Podcast von MDR und ARD Kultur erzählt die Geschichte von kino.to, Deutschlands erstem illegalen Streamingdienst, den der Leipziger Handwerker Dirk B. im Jahr 2008 gründete. Die Plattform etablierte das Streaming-Prinzip in Deutschland und prägte eine ganze Generation von Nutzern, bevor sie im Juni 2011 durch eine Razzia des SEK abgeschaltet wurde. Investigativjournalistin Maxie Römhild recherchiert den Aufstieg und Fall der Seite, befragt ehemalige Mitglieder des inneren Kreises und überprüft kritisch die Selbstdarstellung von Gründer Dirk B. in einer mutmaßlich selbstverlegten Biografie. Schauspieler Tom Wlaschiha gibt dabei den Passagen aus dem Buch eine Stimme. Der Podcast behandelt neben der Kriminalgeschichte auch grundlegende Fragen zur Medienkultur, zur Vergütung von Urhebern im Netz und zum anhaltenden Phänomen des illegalen Streamings, das 2023 weltweit über 133 Milliarden Abrufe verzeichnete.

ARD Kultur präsentiert im April und Mai 2026 mehrere neue Formate und Veranstaltungen. Unter dem Titel „KI trifft Kultur" rufen ARD Kultur und MDR next Kreative zur Einreichung innovativer Medienprojekte auf, die Künstliche Intelligenz als kreatives Mittel für Kulturerzählungen nutzen; Einsendeschluss ist der 31. Mai 2026. Zudem sind die zweiten Staffeln der Comedy-Reihe „Banausen" und des Podcast-Formats „Battle of the Nerds" mit Eva Schulz und Ralph Caspers erschienen. Der Musik-Beef-Podcast „Fuck you very, very much!" startet seine vierte Staffel mit einem Live-Auftritt beim ARD Sounds Festival in Nürnberg am 9. Mai, wo Host Markus Kavka auf die Künstlerin MINE trifft. Außerdem ist ARD Kultur am 22. und 23. April auf den Medientagen Mitteldeutschland in Leipzig vertreten.

Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf nutzten die Plassenburg in Kulmbach als Kulisse für ihre Pro7-Quizshow „Ein sehr gutes Quiz" und sorgten damit bundesweit für Aufmerksamkeit. Auf Social Media überwiegt positive Resonanz.

Bayerische Rundschau
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Medienwandel
Film – Formate & Formen
Bundesweit

Eine Wiederholung des „Tatort: Man stirbt nur zweimal" dominierte am Sonntagabend das deutsche Fernsehen mit 6,36 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 28,3 Prozent beim Gesamtpublikum. Die ARD führte damit das Primetime-Geschehen an, obwohl sie wegen der bislang längsten Sommerpause des Krimi-Sendeslotzes nur Archivmaterial zeigte. Stärkster Verfolger war das ZDF mit dem Staffelfinale von „Neuer Wind im Alten Land", das 3,52 Millionen Zuschauer und 15,6 Prozent Marktanteil erreichte – leicht rückläufig gegenüber der Vorwoche. Die linearen Reichweiten der zweiten Staffel lagen insgesamt deutlich unter jenen der ersten Staffel aus dem Vorjahr, was laut Auswertung einem allgemeinen Rückgang der linearen TV-Nutzung entspricht. Mittags meldete sich zudem der „ZDF-Fernsehgarten" mit 1,28 Millionen Zuschauern und 17,7 Prozent Marktanteil aus der Winterpause zurück.