ARD Kultur
Volltext
Doku: Schriftsteller im Nationalsozialismus
– · gecrawlt 13.05.2026, 07:23
Der Dokumentarfilm „Jeder schreibt für sich allein – Schriftsteller im Nationalsozialismus" von Regisseur Dominik Graf untersucht das Verhalten deutschsprachiger Schriftsteller während der NS-Zeit von 1933 bis 1945. Im Mittelpunkt stehen Autoren wie Erich Kästner, Hans Fallada und Gottfried Benn, die in Deutschland blieben, während andere wie Brecht, Feuchtwanger oder die Manns ins Exil gingen. Grundlage des Films ist das gleichnamige Buch von Anatol Regnier aus dem Jahr 2020; Regnier besucht darin bedeutsame Orte und wertet Schriften sowie Archive aus. In Gesprächen mit Experten wie dem Autor Florian Illies, der Kunsthistorikerin Julia Voss und dem Historiker Christoph Stölzl diskutiert der Film das Spannungsfeld zwischen künstlerischer Autonomie, Anpassung und Komplizenschaft. Der 168-minütige Film entstand 2023 als Koproduktion von Lupa Film mit dem RBB und in Zusammenarbeit mit ARTE.
Bei der Originalquelle lesen ↗licenseSource:
free-apiDiese Quelle erlaubt die vollstaendige Wiedergabe.