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ARD Kultur
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Hans-Joachim Bohlmann: Kunstzerstörer aus Hass auf die Gesellschaft?

· gecrawlt 13.05.2026, 07:23

Hans-Joachim Bohlmann zerstörte in den 1970er- und 1980er-Jahren Gemälde von Dürer, Cranach, Rembrandt und Klee mit Schwefelsäure – der Gesamtschaden wird auf rund 300 Millionen DM geschätzt. Der Deutsche litt seit früher Jugend an Angststörungen und Zwängen, unterzog sich 1974 einer umstrittenen Hirnoperation und verbrachte mehrfach Zeit in Gefängnissen und psychiatrischen Kliniken. Seine Motive blieben lange rätselhaft und lagen offenbar zwischen psychischer Erkrankung, Geltungssucht und dem Wunsch, sich an der Gesellschaft zu rächen. Der vierteilige True-Crime-Podcast „Säuresommer" von Radio Bremen und ARD Kultur rekonstruiert sein Leben anhand von Originalaufnahmen, die die Spiegel-Journalistin Beate Lakotta 2005 bei Gesprächen mit Bohlmann und seinem Arzt anfertigte. Host Klaus Uhrig und sein Team versuchen darin, Bohlmanns Werdegang zum möglicherweise größten Kunstzerstörer der Geschichte zu ergründen.
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