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Auf geht's zur Wiesn: Schampus, Sicherheit und Zelt-Streit
11.05.2026, 15:18 · gecrawlt 12.05.2026, 06:46
Vier Monate vor dem Oktoberfest-Anstich am 19. September 2026 hat der Münchner Stadtrat mehrere Neuerungen für die Wiesn beschlossen. Als Reaktion auf gefährliche Überfüllungen im Vorjahr werden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft, darunter ein neues Koordinierungszentrum und erweiterte Videoüberwachung; zudem soll Blasmusik in den Zelten künftig eine Stunde früher beginnen, um internationale Gäste stärker auf Wochentage zu verteilen. Sogenannte Champagner-Duschen – das Verspritzen von Schampus über andere Gäste – werden in den Zelten verboten, da sie als Lebensmittelverschwendung und charakterfremd für das Volksfest gelten. Für Aufsehen sorgt außerdem der Wirt Alexander Egger, der nach seiner erfolglosen Bewerbung um ein großes Festzelt eine EU-weite Ausschreibung der Zelt-Vergabe anstrebt; die Vergabekammer Südbayern prüft seinen Antrag, während etablierte Wirte das bewährte Vergabesystem verteidigen. Neuer Oberbürgermeister ist Dominik Krause (Grüne), der beim traditionellen Anstich erstmals das erste Fass Bier anzapfen wird.
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