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Staatsgemäldesammlungen „Vorwürfe ausgeräumt, Verbesserungspotential erkannt, Maßnahmen eingeleitet“
– · gecrawlt 13.05.2026, 07:24
Bayerns Kunstminister Markus Blume hat Anfang November 2025 im Wissenschafts- und Kunstausschuss des Bayerischen Landtags seinen Abschlussbericht zu den Vorwürfen gegen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen (BStGS) vorgestellt. Eine externe Kommission unter Leitung von Prof. Dr. Meike Hopp, Vorständin des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste, bescheinigte der Provenienzforschung der BStGS eine „solide Recherchepraxis und methodische Tiefe" und fand keine Belege für vorsätzliches Zurückhalten von Informationen zu Raubkunst. Auch ein grundsätzliches System- oder Organisationsversagen wurde weder in der Provenienzforschung noch in anderen Bereichen der Institution festgestellt. Dennoch wurden Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet, darunter fünf neue Stellen an einer neu gegründeten Museumsagentur, Sondermittel von einer Million Euro sowie ein geplanter Erstcheck von rund 3.000 nach 1945 erworbenen Werken. Der bereits im April vorgestellte fünfteilige Maßnahmenplan, zu dem unter anderem eine externe Reformkommission und ein Runder Tisch zur historischen Verantwortung gehören, befindet sich laut Blume bereits in der Umsetzung.
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