Die Deutsche Bühne
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„Alles ist nur in meinem Kopf“
– · gecrawlt 13.05.2026, 07:23
Der griechische Choreograf Andonis Foniadakis hat in der vergangenen Spielzeit mit mehreren abendfüllenden Uraufführungen an deutschen Theatern auf sich aufmerksam gemacht, darunter „Ikarus" am Staatsballett Hannover und „Troja" am Gärtnerplatztheater München. Der 1972 auf Kreta geborene Künstler, der bei Maurice Béjart und Saburo Teshigawara tanzte und 2003 seine eigene Compagnie Apotosoma gründete, entwickelte einen physisch extrem fordernden Stil, der Tänzerinnen und Tänzern absolute Hingabe und Emotionalität abverlangt. Sein Probenprozess verzichtet bewusst auf schriftliche Notizen – sämtliche choreografische Arbeit bewahrt er ausschließlich im Gedächtnis. Von 2016 bis 2018 leitete Foniadakis das Griechische Nationalballett, legte die Direktion jedoch wegen struktureller Hindernisse nieder. Heute arbeitet er als freier Choreograf mit festem Team von Athen und Paris aus und plant für die kommende Spielzeit mehr als die üblichen drei bis vier Uraufführungen pro Jahr.
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