Die Deutsche Bühne
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Dystopien in Zittau
– · gecrawlt 13.05.2026, 07:23
Beim 13. Sächsischen Theatertreffen in Görlitz und Zittau (21.–26. April 2026) stand neben dem künstlerischen Programm die Zukunft des Theaters im ländlichen Raum im Mittelpunkt. Gastgeber und scheidender Intendant Daniel Morgenroth lud Ministerpräsident Michael Kretschmer und FAZ-Theaterkritiker Simon Strauß zum Podiumsgespräch „Mehr als Geld – Kultur in der Fläche im Freistaat Sachsen", bei dem Kretschmer zwar strukturelle Reformen andeutete, aber keine zusätzlichen Finanzmittel in Aussicht stellte. Im Mittelpunkt standen die finanzielle Bedrängnis sächsischer Häuser – darunter das Schauspiel Chemnitz, dem die Stadt Fördermittel für einen Neubau verweigert, sowie das Theater Plauen-Zwickau, das trotz städteübergreifendem Modell vor drohender Insolvenz steht. Den Jurypreis des Treffens erhielt das Theater Plauen-Zwickau für seine Shakespeare-Inszenierung „Richard III." unter der Regie von Dirk Löschner, die mit rein weiblicher Besetzung überzeugte.
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