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Ticketzweitmarkt-Regulierung: Bands fordern Gesetz gegen Wucherpreise

11.05.2026, 07:58 · gecrawlt 12.05.2026, 08:12

Ein breites Bündnis aus Musikern, Veranstaltern und Verbänden – darunter Die Ärzte, Die Toten Hosen und AnnenMayKantereit – fordert mit einem offenen Brief eine gesetzliche Regulierung des Ticketzweitmarkts in Deutschland. Konkret verlangt der vom Verband „Pro Musik" initiierte Vorstoß eine Preisobergrenze von 25 Prozent über dem Originalpreis, ein Verbot von Ticket-Bots und Leerverkäufen sowie Transparenzpflichten für Plattformen. Kritisiert wird, dass Tickets mithilfe automatisierter Software massenweise aufgekauft und zu Preisen von teils mehr als 250 Prozent Aufschlag weiterverkauft werden. Während Länder wie Frankreich und Großbritannien den Zweitmarkt bereits regulieren, gilt Deutschland laut den Unterzeichnenden als nahezu regulierungsfreier Raum für Ticketspekulanten. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat laut Verband erste Aktivitäten ihres Hauses angekündigt.
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