Die Deutsche Bühne
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Fortschreiben statt überschreiben
– · gecrawlt 13.05.2026, 07:23
Die Deutsche Bühne hat ein Interview mit der Autorin Leo Lorena Wyss geführt, die seit der Spielzeit 2024/25 Hausautor:in am Schauspiel des Nationaltheaters Mannheim ist. Wyss spricht über ihre Stücke „Blaupause" und „Apropos Schmerz", in denen persönliche Dringlichkeit bei Themen wie lesbischer Identität und dem Umgang des Gesundheitssystems mit weiblichen Körpern und Endometriose den Ausgangspunkt bildet. Zum Stück „Apropos Schmerz" wurde das Begleitprogramm „Queer Doc" entwickelt, das mit Expert:innen und Aktivist:innen medizinhistorische sowie queere Perspektiven vertiefte. Für die Internationalen Schillertage am Nationaltheater Mannheim erarbeitet Wyss gemeinsam mit dem Stadtensemble „Mannheimer Räuber*innen" als Fortschreibung statt Überschreibung des Schiller-Stoffs. Im Interview äußert sich Wyss auch zur strukturellen Situation queerer Autor:innen im Theaterbetrieb, wo mehr Sichtbarkeit zwar wachse, aber oft auf Kosten ästhetischer Diskussionen zugunsten inhaltlicher Buzzwords gehe.
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