Die Deutsche Bühne
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Erschrecken, Erstaunen – und der Mut zur Lücke
– · gecrawlt 13.05.2026, 07:23
Die Ruhrfestspiele 2026 eröffneten am 3. Mai ihr 80. Jubiläumsjahr unter dem Motto „Erschrecken und Erstaunen" – erstmals nicht im Großen Haus des Ruhrfestspielhauses, das sich wegen Sanierung der Bühnentechnik in der Renovierung befindet, sondern in einem eigens errichteten Festzelt im Recklinghäuser Stadtgarten. Prominente Gäste wie Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher und NRW-Kulturministerin Ina Brandes nahmen an der Eröffnung teil. Das prägnanteste Zeichen des Abends war die bewusst nicht gefüllte Lücke der iranischen Produktion „Das Kind" der Shieveh Theater Company aus Teheran, die wegen des Krieges im Iran nicht anreisen konnte; Intendant Olaf Kröck las aus einer Nachricht der iranischen Künstlerin Afsaneh Mahian vor. Georg-Büchner-Preisträgerin Ursula Krechel hielt die literarische Eröffnungsrede über Kafkas Amerika-Fragment, bevor die choreografische Produktion „Huang Yi & Kuka" – ein Duett zwischen dem taiwanesischen Choreografen Huang Yi und einem Industrieroboter – den Abend künstlerisch beschloss.
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