Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Artikel: Abendzeitung München
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Die indigene Schauspielerin Q'orianka Kilcher hat Klage gegen Regisseur James Cameron, The Walt Disney Company und mehrere Visual-Effects-Unternehmen eingereicht. Sie wirft Cameron vor, ihre Gesichtszüge als damals 14-Jährige – basierend auf einem Pressefoto aus Terrence Malicks „The New World" (2005) – ohne ihr Wissen und ihre Zustimmung als Designvorlage für die „Avatar"-Figur Neytiri verwendet zu haben. Auslöser der Klage war ein 2024 viral gegangenes Interview, in dem Cameron die Nutzung von Kilchers Gesicht selbst öffentlich einräumte. Die Klageschrift beruft sich unter anderem auf einen kalifornischen Paragrafen gegen Deepfake-Pornografie, da Neytiri in „Avatar" in einer Intimszene zu sehen ist. Kilcher fordert Schadensersatz, die Abschöpfung aller erzielten Gewinne sowie eine öffentliche Bekanntmachung; Cameron und Disney haben sich bislang nicht geäußert.
Zum 70. Eurovision Song Contest richtet Europa den Blick wieder auf einen Wettbewerb, der seit Jahrzehnten für große Stimmen, schrille Looks und exzentrische Auftritte steht. Doch welche ungewöhnlichen Kandidatinnen und Kandidaten sorgen dieses Mal für Gesprächsstoff?
Die Minions kehren auf die Kinoleinwand zurück - mit prominenter deutscher Unterstützung: Bill und Tom Kaulitz sowie Christoph Waltz leihen den Figuren im Animationsfilm ihre Stimmen.
Im 3D-Konzertfilm von James Cameron über Billie Eilish steht man mit den Fans in der ersten Reihe, liegt mit dem Popstar auf der Bühne oder kuschelt neben ihr im Hunderaum. Ein Live-Erlebnis ersetzt er trotzdem nicht.
"Nobelpreis in Weiß-Blau": So bezeichnet der bayerische Ministerpräsident den Orden, den er dem Dirigenten Sir Simon Rattle verliehen hat. Was Markus Söder besonders an dem Liverpooler schätzt.
Die Schauspielerin Martina Gedeck spricht beim Festival "Stars & Rising Stars" das Melodram "Enoch Arden" von Richard Strauss.
Starbesetzt, packend, trivialisiert: Wie der Film von James Vanderbilt die Kriegsverbrecherprozesse gegen die Nazi-Größen auf ein Psycho-Duell zwischen Göring und dem US-Psychiater Douglas M. Kelley verdichtet
Der Film "Nürnberg" über die NS-Prozesse baut auf einen psychologischen Machtkampf zwischen Scheusal Hermann Göring und Militärpsychiater Dr. Douglas M. Kelley.
Ein Vierteljahrhundert nach dem Kinostart erobert "The Fast and the Furious" die Internationalen Filmfestspiele von Cannes: Vin Diesel, Jordana Brewster und Meadow Walker werden an die Croisette reisen, um den ersten Teil der Reihe zu feiern.
In "Der verlorene Mann" trifft eine verheiratete Frau auf ihren demenzkranken Ex-Mann - und auf die Frage, was Liebe wirklich bedeutet. Welf Reinhart legt ein bemerkenswertes Spielfilmdebüt vor, frei von Klischee und Kitsch, in dem Harald Krassnitzer abseits des "Tatort"-Kosmos brilliert.
Das Dok.Fest München eröffnet mit "Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war" – einem gelungenen Hybridfilm.
Friedrich Ani erhält den Münchner Literaturpreis: ein Gespräch über Lebenswerk, Literatur und die Landeshauptstadt
John Travolta feiert in Cannes sein Regiedebüt und erzählt mit "Propeller One-Way Night Coach" eine zutiefst persönliche Geschichte. Warum er 30 Jahre auf die Buchverfilmung wartete und den Film schließlich selbst finanzierte.
HBO Max bringt einen offiziellen Podcast zu allen acht "Harry Potter"-Filmen heraus - mit insgesamt rund 16 Stunden Laufzeit. Damit feiert der Streamingdienst auch das 25. Jubiläum des ersten Films.
Der zweite Roman der Autorin feiert allzu unkritisch das Leben auf dem Land.
Es ist wohl das Highlight des Kinosommers 2026: Christopher Nolan hat Homers "Odyssee" verfilmt - und das mit einer ganz bestimmten Kamera. Das sind die Stars um Matt Damon und die Figuren, die sie verkörpern.
Für den Film "Nürnberg" nahm Oscarpreisträger Russell Crowe mehr als 20 Kilo zu. Im AZ-Interview spricht er über die Herausforderung, Hermann Göring zu spielen – und warum ihn die Rolle an Grenzen brachte.
Kevin Spacey wagt den nächsten Anlauf zurück ins Filmbusiness: Der 66-Jährige übernimmt die Hauptrolle in dem Weltkriegsdrama "Melodies in the Forest". Gedreht wird ab Oktober in Italien und Tschechien. Es ist eines der wenigen Projekte, an denen Spacey seit den Vorwürfen gegen ihn arbeitet.
Perücken im Backofen, Drag-Auftritt bei der Musterung, Aufstieg vom verspotteten Außenseiter zur Kiez-Ikone: Das ZDF verfilmt das Leben von Olivia Jones. Im Interview verrät sie, warum die Premiere für sie eine Zerreißprobe war.
Mindestens 18 Jahre alt und Besitzer "eleganter Abendgarderobe"? Wer sich angesprochen fühlt, kann sich bei der Band Tokio Hotel für eine Rolle als Statist bewerben.
Der Film "Michael" fiel bei der internationalen Kritik durch, ist aber auf dem Weg zu einem der erfolgreichsten Biopics aller Zeiten zu werden.
Der deutsche Maler und Bildhauer Georg Baselitz ist im Alter von 88 Jahren in Salzburg gestorben. Seine Galerie in Salzburg bestätigte den Tod unter Verweis auf die Familie. Der 1938 als Hans Georg Kern geborene Künstler zählt zu den bedeutendsten Vertretern der deutschen Nachkriegskunst und erlangte internationale Bekanntheit vor allem durch seine seit den späten 1960er-Jahren auf den Kopf gestellten Bildmotive sowie seine expressiven „Helden"-Bilder. Wiederholt sorgte er für Kontroversen, unter anderem mit einer Skulptur für die Biennale di Venezia 1980, die an Adolf Hitler erinnerte. Seine Werke sind in bedeutenden Museen weltweit vertreten; zu seinen Auszeichnungen zählt der japanische Praemium Imperiale.
Der Streetart-Künstler Banksy hat über Nacht eine neue überlebensgroße Skulptur am Waterloo Place im Zentrum Londons installiert. Die Figur zeigt eine Person, die scheinbar von einem Sockel in den Abgrund schreitet und dabei eine große Fahne hält, die ihr ins Gesicht weht. Am Donnerstagnachmittag bestätigte Banksy die Urheberschaft durch ein Video auf seinem offiziellen Instagram-Kanal – ohne Worte, aber mit einem humorvollen Passantenkommentar am Ende. Am Sockel der Statue ist schlicht „Banksy" zu lesen; eine verbale Erklärung des Werks lieferte der Künstler nicht. In sozialen Netzwerken wird die Skulptur als Kommentar zu übersteigertem Nationalstolz gedeutet, wobei die sichtverstellende Fahne als Symbol für politische Blindheit interpretiert wird.
Das Gastspiel des britischen Orchesters mit dem Solisten Daniel Müller-Schott in der Isarphilharmonie