Kulturatlas

Pressespiegel

Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.

Aktuelle Artikel

483 Artikel gefunden · Seite 16 von 21

Heimatpflege & Tradition
Brauchtum & Volkskultur
Oberfranken

Mit einem feierlichen Eröffnungsgottesdienst hat Domkapitular Prof. Dr. Elmar Koziel in der Basilika Vierzehnheiligen die Wallfahrtssaison 2026 offiziell eingeläutet. Das symbolische Ritual umfasste das dreimalige Anklopfen am Hauptportal mit den lateinischen Worten „Aperite portas Salvatori" sowie das Besprengen der Türschwelle mit Weihwasser. Das diesjährige Wallfahrtsmotto „Hab Mut, steh auf!" aus dem Markusevangelium stand im Mittelpunkt der Predigt, in der Koziel zwischen Mut und Tapferkeit unterschied. Musikalisch gestalteten Georg Hagel an der Rieger-Orgel und der Männerchor des Chorseminars Bamberg die Feier. Rund 180 Wallfahrten werden den fränkischen Wallfahrtsort in der laufenden Saison erreichen.

Heinrichsblatt
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Bildende Kunst – Formen & Orte
International

Lautstarker Protest und viel Zoff überlagern die 61. Biennale von Venedig. Es bleibt zu hoffen, dass nun die poetischen Seiten dieser weltweit wichtigsten Kunstschau wahrgenommen werden.

Abendzeitung München
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Mock-Synthese: Titel: Buch "Frauen am Klavier": Nicht nur Männer konnten spielen Teaser: Wer früher am Klavier berühmt werden wollte, musste gut spielen – und ein Mann sein.

Mock-Synthese: Titel: Kritik "The Shining" am Staatstheater Regensburg: Es geht auch ohne Axt Teaser: Stephen Kings Thriller über eine Familie, in einem einsamen Berghotel im Winter eingeschneit wird und sich dort mit dem mörderischen Wahnsinn des Vaters konfrontiert sieht, wurde von Stanley Kubrick 1980 genial verfilmt.

Film – Formate & Formen
Veranstaltungen
Muenchen

Adele Kohout leitet erstmals als Festivaldirektorin das 41. DOK.fest München (6.–16. Mai), das mit 106 Filmen aus 49 Ländern einen Einreichungsrekord von 1440 Filmen verzeichnet. Das Programm ist in 15 thematische Reihen gegliedert, darunter „HerStory", „EcoCinema" und „Politics". Neu eingeführte FokusTalks bringen nach Signature-Film-Vorführungen Filmschaffende und Fachexpertinnen aus Wissenschaft und Wirtschaft ins Gespräch. Den Eröffnungsabend gestaltet die Weltpremiere von „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal Ich war" mit Sandra Hüller im Deutschen Theater.

Münchner Feuilleton
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Bayerische Staatsoper: Der Komponist über die Uraufführung seiner Oper über Maria Stuart und Elisabeth I., deren Text seine Frau geschrieben hat und bei der seine Tochter mitsingt.

Abendzeitung München
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Journalismus
Medien & Öffentlichkeit
Bayern (uebergreifend)

Das ökumenische TV-Magazin „Kirche in Bayern" feiert sein 25-jähriges Bestehen und erreicht laut Funkanalyse Bayern wöchentlich rund 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Sendung wird sonntags auf 15 lokalen Fernsehsendern sowie auf BibelTV ausgestrahlt und von elf Gesellschaftern aus katholischen Diözesen und dem Evangelischen Presseverband getragen. Produziert wird sie seit Beginn bei der Diözese Würzburg; Regensburg und Passau sind derzeit nicht beteiligt. Finanziert wird das Magazin zur Hälfte von den Gesellschaftern, zur anderen Hälfte durch einen Produktionskostenzuschuss der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien. In einem Festgottesdienst in Würzburg würdigte Regionalbischöfin Gisela Bornowski die Sendung als „Vierteljahrhundert gelebte Ökumene".

Sonntagsblatt (Bayern)
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Eine noch unbetitelte Dokumentation zur Reunion-Tour der britischen Kultband Oasis wird ab dem 11. September 2026 weltweit in ausgewählten IMAX-Kinos und weiteren Lichtspielhäusern für eine begrenzte Zeit zu sehen sein. Anschließend soll der Film noch im selben Jahr beim Streamingdienst Disney+ abrufbar sein. Verantwortlich für das Projekt sind Regisseur und Drehbuchautor Steven Knight sowie die Regisseure Dylan Southern und Will Lovelace. Die Dokumentation umfasst Backstage-Aufnahmen, Proben- und Bühnenmaterial sowie gemeinsame Interviews der Gallagher-Brüder Liam und Noel, die nach jahrelangem Zerwürfnis 2025 mit Oasis auf Reunion-Tour gegangen waren. Weitere Details, etwa zu den konkreten Spielorten, sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

Abendzeitung München
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IN München stellt Veranstaltungstipps zum Vatertag am 14. Mai 2026 in München und Umgebung vor. Dazu zählen ein Spanferkelessen im Ayinger in der Au, ein Weißwurstfrühstück im Bamberger Haus, das Pfälzer Weinfest in der Blutenburg sowie der Vespa Corso durch Schwabing. Im Umland bieten das Airbräu am Flughafen München einen Frühschoppen mit Livemusik und Hadorf bei Starnberg ein Oldtimertreffen an.

Senta Berger wird am 13. Mai 85 Jahre alt und blickt auf eine jahrzehntelange Karriere zurück, die von Hollywood bis zum deutschen Fernsehen reichte. Die gebürtige Wienerin und Wahlmünchnerin war zuletzt in der Tragikomödie ihres Sohnes Simon Verhoeven zu sehen, die über eine Million Kinobesucher anzog. 2024 verlor sie ihren Mann, den Filmproduzenten Michael Verhoeven, nach fast 60 gemeinsamen Jahren. Bereits 2006 berichtete sie in ihrer Biografie – weit vor der MeToo-Bewegung – öffentlich von sexualisierten Übergriffen durch männliche Kollegen wie Charlton Heston und O.W. Fischer.

Sonntagsblatt (Bayern)
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Mock-Synthese: Titel: Kritik "Codeborn" bei der Münchener Biennale : Dadaistischer KI-Klamauk Teaser: Wir meinen, wir beobachten die KI, die künstliche Intelligenz, doch dabei beobachtet die KI uns.

Die Kirche St. Andreas in Kalchreuth wird nach über einem Jahrzehnt Planung für 1,37 Millionen Euro saniert. Was als einfache Verschönerung begann, entpuppte sich als umfangreiche Restaurierung von Mauerwerk, Turm, Innenraum und Orgel. Die Einstufung als national bedeutendes Denkmal sicherte die Finanzierung durch staatliche Fördermittel und Landeskirche; die Gemeinde selbst sammelte rund 250.000 Euro über Spenden und Benefizveranstaltungen. Die Wiedereinweihung ist für Mai 2025 geplant.

Sonntagsblatt (Bayern)
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Kulturpolitik
Kulturpolitik, Governance & Förderung

Diskussion über den Einfluss der Politik auf Kulturpolitik und Kunstfreiheit.

Deutschlandfunk
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Musik – Formate & Ensembles

Sommerhits sorgen für gute Stimmung und werden wissenschaftlich untersucht, welche Bedeutung sie haben.

Deutschlandfunk
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Schauspiel Stuttgart
Tanz – Stile & Formen
Veranstaltungen
Bundesweit

Das Stuttgarter Ballett verneigt sich zu dessen 100. Geburtstag vor Glen Tetley. Als Tänzer und Choreograf verband Glen Tetley das Klassische Ballett mit dem Modern Dance.

Helge Schneider gastierte mit seinem neuen Programm „Ellebogen vom Tich!" im Münchner Circus Krone. Der Entertainer und Multiinstrumentalist präsentierte dabei eine Mischung aus Jazz, Dada-Elementen, absurdem Humor und tatsächlichen Zaubertricks, unter anderem mit einer DDR-Handpuppe. Begleitet wurde er von den Musikern Peter Thoms (Schlagzeug), Leo Richartz (Kontrabass) und Sandro Giampietro (Gitarre). Zu den Höhepunkten des Abends zählte eine wortlose Imitation von Udo Lindenberg in verschiedenen Alltagssituationen. Der Abend wurde von Autorin Anne Fritsch für die Süddeutsche Zeitung rezensiert und am 8. Mai 2026 veröffentlicht.

Abendzeitung München
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Der TSV Landsberg verbucht im letzten Heimspiel der Fußball-Bayernliga einen klaren Sieg. Emotionale Momente gibt es vor und nach dem Spiel.

Augsburger Allgemeine
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Mock-Synthese: Titel: Staatstheater Nürnberg – Saison 2026/27: "Feuerwerk künstlerischer Vielfalt" Teaser: Mafia-Oper, Kafka und Wagner: Das Staatstheater Nürnberg startet in seine letzte reguläre Saison im historischen Opernhaus.

Theater Konstanz
Theater – Formen & Rollen
Veranstaltungen
Bundesweit

Am Theater Konstanz inszeniert Regisseur Milan Gather das Stück „Haus blaues Wunder" der Autorin Ingeborg von Zadow, das 2015 im Jungen Nationaltheater Mannheim uraufgeführt wurde. Die absurde Komödie handelt von zwei Männern – Herrn Pfefferkorn und Herrn Goldbeutel –, die unwissentlich dasselbe Haus am Meer kaufen und nun den Raum miteinander teilen müssen. Die beiden Rollen werden von Sylvana Schneider und Jana Alexia Rödiger gespielt, die zwischen Slapstick und hochdramatischen Szenen agieren. Bühnenbild und Kostüme von Phin Mindner setzen die gegensätzlichen Figuren farblich in Blau- und Orangetönen in Szene, begleitet von der Musik Jonas Bolles.

Die Deutsche Bühne
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Theater – Formen & Rollen
Veranstaltungen
Bundesweit

Das ungarische Regieduo Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka hat am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken Wagners „Götterdämmerung" als Abschluss eines naturwissenschaftlich-technologisch gedeuteten „Ring"-Zyklus inszeniert, in dem KI und Gentechnik als dramaturgische Leitkonzepte fungieren. Dirigent Sébastien Rouland führt das Orchester durch einen Wagner, der zwischen feiner Kammermusik und überwältigenden Klangmassen wechselt, wobei die Blechbläser gelegentlich das Gleichgewicht stören. Sängerisch überzeugen vor allem Aile Asszonyi als Brünnhilde, Tilmann Unger als Siegfried und Markus Jaursch als Hagen. Die Inszenierung wird jedoch keine Fortsetzung als Gesamtzyklus erleben, da weder der scheidende Intendant Bodo Busse noch sein Nachfolger Michael Schulz die Produktion weiterführen wollen.

Die Deutsche Bühne
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Tanz – Stile & Formen
Veranstaltungen
Bundesweit

Das Stuttgarter Ballett hat mit dem dreiteiligen Abend „Tribute to Tetley" den Choreografen Glen Tetley zu dessen 100. Geburtstag geehrt. Tetley hatte die Compagnie nach dem plötzlichen Tod von Ballettchef John Cranko von 1974 bis 1976 geleitet und prägte sie mit einer Verbindung aus klassischem Ballett und Modern Dance. Gezeigt wurden drei seiner Werke: „Voluntaries" (1973), ein Abschiedsgruß an Cranko mit Elisa Badenes und Martí Paixà in den Hauptrollen; der Pas de deux „Ricercare" (1966) mit Anna Osadcenko und Friedemann Vogel; sowie „Le Sacre du Printemps" (1974/1976) mit Henrik Erikson als auserwähltem Jüngling. Das Publikum im Stuttgarter Opernhaus quittierte den Abend mit viel Applaus und Bravi-Rufen.

Die Deutsche Bühne
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Theater – Formen & Rollen
Veranstaltungen
Bundesweit

Das Theater Freiburg zeigt eine Theaterfassung von Lars von Triers Film „Europa" (1991) in der Inszenierung des niederländischen Regisseurs Mart van Berckel. Die spartenübergreifende Produktion erzählt von dem deutschstämmigen Amerikaner Leopold Kessler, der 1945 nach Deutschland kommt und schrittweise von nationalsozialistischen Widerstandsgruppen instrumentalisiert wird. Das Ensemble aus Schauspiel und Musiktheater – darunter Jakob Kunath, Anja Jung und Roberto Gionfriddo – trägt die lose strukturierte, rund zweistündige „musikdramatische Selbstbetrachtung" mit Musik von Wagner bis Ligeti, gespielt vom Philharmonischen Orchester Freiburg. Auf konkrete aktuelle Bezüge verzichtet van Berckel, lässt aber durch die Darstellung von Schuldverdrängung und Empathielosigkeit Gegenwartsbezüge implizit durchscheinen.

Die Deutsche Bühne
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Theater in der Josefstadt
Theater – Formen & Rollen
Veranstaltungen
International

Peter Turrinis neues Stück „Was für ein schönes Ende" hatte am Wiener Theater in der Josefstadt unter der Regie von Janusz Kica Uraufführung. Das Werk bildet den Abschluss der 20-jährigen Intendanz von Herbert Föttinger, der selbst die Hauptrolle des vergessenen Mozart-Librettisten Lorenzo da Ponte spielt. Das Stück ist eine überarbeitete Fassung von Turrinis früherer Tragikomödie „Da Ponte in Santa Fe" (2002) und thematisiert das Schattendasein von Librettisten sowie die Kommerzialisierung der Kunst. Laut Kritikerin Christina Kaindl-Hönig bleibt die Inszenierung jedoch zu brav, entfaltet weder ausreichend Tempo noch überzeugende Metaphern für Turrinis Gesellschaftskritik, und Föttingers Darstellung des Da Ponte erschöpft sich in dargestellter Altersschwäche statt existentiellem Ringen.

Die Deutsche Bühne
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Theater – Formen & Rollen
Veranstaltungen

„Gelbes Gold" von Fabienne Dür ist eine Uraufführung am Schauspiel Stuttgart im Foyer des Kammertheaters, inszeniert von Johanna Rödder-Mikow in ihrem Regiedebüt. Das Stück zeigt eine Plattenbausiedlung im Abriss, in die die Studentin Ana zurückkehrt und dabei die verborgenen Konflikte ihres Umfelds – Vater, Nachbarin Mimi und Freundin Juli – aufdeckt. Autorin Fabienne Dür verwendet das naturalistische Mittel der Rückkehrerfigur, um soziale Hoffnungslosigkeit und das Scheitern in einem strukturschwachen Milieu darzustellen. Rödder-Mikow erarbeitet mit dem Ensemble präzise Charakterzeichnungen, wobei die zentrale Figur Ana dramaturgisch wenig Handlungsspielraum erhält, was den Abend stellenweise gedehnt wirken lässt.

Die Deutsche Bühne
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