Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Bei der Eröffnung des Obama Presidential Center in Chicago übten Barack und Michelle Obama in ihren Reden deutliche, jedoch namentlich verhüllte Kritik an Donald Trump und seiner Regierungspolitik.
Jahrzehntelang als verloren geltende Schwarz-Weiß-Filmaufnahmen der Beatles von BBC-Aufzeichnungen aus dem Jahr 1964 sind wiederentdeckt worden und sollen nach einer Restaurierung ins BBC-Archiv zurückgeführt werden.
Mick Jagger über die enorm konzentrierte Arbeit am neuen Album der „Rolling Stones“, eine mögliche Tour der Band, die Konkurrenz zu den „Beatles“ – und männerfressende Gottesanbeterinnen.
„A Day In The Life" entstand als intensive Zusammenarbeit zwischen John Lennon und Paul McCartney: Lennon lieferte das Grundgerüst, McCartney ergänzte fehlende Zeilen und brachte die Idee eines klassischen Orchesters ein, das bei einer als Party inszenierten Session aufgenommen wurde.
Rachel Talalays Verfilmung des britischen Comics „Tank Girl" (1995) mit Lori Petty zeigt eine postapokalyptische Welt im Riot-Grrrl-Stil der 1990er Jahre und weicht damit bewusst von klassischen Dystopie-Formeln ab.
Der Rolling Stone listet „One Hot Minute" der Red Hot Chili Peppers unter den enttäuschendsten Alben aller Zeiten: Das 1994 mit Gastgitarrist Dave Navarro aufgenommene Album galt als musikalisch ambitioniert, aber unkonzentriert und blieb hinter dem Vorgänger „Blood Sugar Sex Magik" zurück.
Ein iranisches Gericht verurteilt die Sängerin Parastoo Ahmadi zu 74 Peitschenhieben sowie einem zweijährigen Berufs- und Ausreiseverbot, weil sie ohne Kopftuch und Ärmel aufgetreten war.
Das New York Historical Museum eröffnet einen Anbau zur Geschichte der US-Demokratie, der Kunstwerke und historische Artefakte zeigt. Ab 2028 soll das Gebäude zudem das American LGBTQ+ Museum beherbergen.
Die Asche des 2023 in Paris verstorbenen Schriftstellers Milan Kundera wurde auf dem Zentralfriedhof seiner Geburtsstadt Brünn beigesetzt, fast drei Jahre nach seinem Tod.
Jasna Fritzi Bauer erzählt in einem sechsteiligen Dolby-Atmos-Podcast die Geschichte des NFT-Projekts „Bored Ape Yacht Club" – vom kometenhaften Aufstieg mit Milliardeninvestitionen bis zum Marktabsturz, Rassismus-Vorwürfen und Sammelklagen gegen Yuga Labs.
Die französische Choreografin Leïla Ka zeigt in „Maldonne" bei der Sommerszene Salzburg mit fünf Tänzerinnen, wie gesellschaftliche Erwartungen an Weiblichkeit und patriarchale Unterdrückung durch Kostüme und Bewegungswiederholungen sichtbar gemacht werden.
The Veils veröffentlichen mit FRAGILE WORLD ein poppigeres, klaviergeprägtes Album, auf dem Finn Andrews Verletzlichkeit und das eigene Dasein als Künstler Mitte 40 besingt.
Graham Coxons 2011 aufgenommenes Album CASTLE PARK erscheint nach 15 Jahren im Archiv endlich: Das countryeske Folk-Rock-Album entstand parallel zu A+E, wurde damals jedoch wegen ausbleibendem Erfolg zurückgehalten.
Jon Batiste dekonstruiert auf seinem Solo-Klavier-Album BLACK MOZART Mozarts Melodien, indem er sie spielerisch auseinandernimmt, in Jazz- und Pop-Kontexte überführt und dabei ihre unsterbliche Beständigkeit herausarbeitet.
Universal Pictures plant eine Fortsetzung des Weihnachtsfilms „Der Grinch" mit Jim Carrey in der Hauptrolle und Ron Howard als Regisseur; beide befinden sich laut „The Hollywood Reporter" in Verhandlungen.
Das Obama Presidential Center and Library eröffnete in Chicago mit einem Staraufgebot: Bruce Springsteen, U2, The Roots, Stevie Wonder, Jennifer Hudson, Christina Aguilera, Eddie Vedder und John Legend traten bei der Eröffnungsfeier auf.
Hugh Jackman spielt in "The Death of Robin Hood" (Kinostart 18. Juni) einen alten, gebrochenen Robin Hood, der mit seiner Vergangenheit ringt. Regisseur Michael Sarnoski dekonstruiert den romantisierten Mythos des Räubers.
Die polnische Experimentalmusikerin Hania Rani thematisiert auf ihrem Album „Non Fiction" Gewalt und Menschlichkeit – vom Warschauer Ghetto bis zu aktuellen Konflikten – und macht diese durch Klang erfahrbar.
Der Bildband „JR – La Caverne du Pont Neuf" dokumentiert die Entstehung von JRs monumentaler Kunstinstallation auf der ältesten Brücke von Paris mit Skizzen, Fotos, Collagen und einem Interview.
Olivia Rodrigo berichtet im Interview, dass manche Superfans bei ihren Konzerten Windeln tragen, um ihren Platz in der ersten Reihe nicht für einen Toilettengang aufgeben zu müssen – ein Phänomen, das sie selbst bereits wahrgenommen hat.
Die Internationale Astronomische Union hat einen Asteroiden offiziell nach dem 2003 verstorbenen Singer-Songwriter Elliott Smith benannt. Der Himmelskörper trägt nun den Namen „Elliottsmith", seine Katalognummer 861969 entspricht Smiths Geburtsdatum.
1910 galt das »Grand Hotel Laurin« in Bozen als eines der modernsten Häuser Europas. Bis heute findet man dort Spuren dieser glorreichen Vergangenheit, der Zeit voraus ist man jedoch im Hotelrestaurant, wo die italienische Küche von morgen gekostet werden kann.
In den Hügeln des Monferrato östlich von Turin befindet sich Europas wohl schönstes Probenzentrum für Tanz. Das Stuttgarter Ensemble von Gauthier Dance arbeitet dort an seinem neuen Stück. Ein Besuch.
Die berühmte Pariser Brücke Pont Neuf ist jetzt ein Gebirge: Die Kunstinstallation des französischen Künstlers JR soll an die Werke Christos und Jeanne-Claudes erinnern. Leider fehlt ihr die nötige Luftigkeit.