Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Keanu Reeves tritt mit seiner Band Dogstar am 23. Juni in Berlin (Huxleys Neue Welt) und am 1. Juli in Köln auf; wer ihm nah sein will, sollte sich rechts vor der Bühne positionieren.
Die Kolumne hinterfragt am Beispiel des viral gehenden Songs „Gut genug" von KitschKrieg, Shirin David und Blumengarten, wie viel Entscheidungsfreiheit Konsumenten bei der Kulturrezeption wirklich haben und ob Shitstorms gegen Beteiligte gezielt gesteuert werden.
Eine junge Deutsch-Iranerin reist zum ersten Mal in das Land ihres Vaters: Die Graphic Novel „Wind in meinem Kopftuch“ von Roya Soraya ist eine nur scheinbar naive Begegnung mit Iran.
Christian Ulmen klagt vor dem Arbeitsgericht Berlin gegen Pyjama Pictures, nachdem die Produktionsfirma ihm im April 2026 alle Verträge für die Streaming-Serie „The Au Pair" fristlos gekündigt hat. Ulmen beruft sich auf seinen Arbeitnehmerstatus, um Kündigungsschutz zu erlangen.
Da WM-2026-Spiele zeitlich mit Konzerten und Festivals kollidieren, informiert der Artikel über Möglichkeiten wie Live-Übertragungen auf Festivalgeländen sowie spontane Toransagen von Künstlern auf der Bühne.
Guns N' Roses spielen am 23. und 25. Juni zwei Konzerte in der Berliner Uber Arena; Tickets sind ab 115 Euro erhältlich, Einlass ist ab 17 Uhr.
Rabbiner Nosikov aus Dortmund hat unter knapp 200 Gemeindemitgliedern eine anonyme Umfrage zu seiner Arbeit durchgeführt; rund 80 Prozent bewerteten ihn positiv, Kritikpunkte betrafen vor allem sprachliche Angebote und individuelle Bedarfsabdeckung.
Das Festival Blaues Rauschen bespielt mit 22 Konzerten und Klanginstallationen zwischen elektronischer Avantgarde und freier Improvisation acht Städte im Ruhrgebiet und präsentiert dabei internationale Künstler wie Navid Navab, Georg Graewe und Robert Lippok.
Beim Southside Festival 2026 (19.–21. Juni) bei Neuhausen ob Eck werden Temperaturen bis zu 35 Grad erwartet. Die Veranstalter empfehlen ausreichend Trinken, Sonnenschutz und helle Kleidung; am Freitag und Sonntag sind zudem Gewitter möglich.
Bad Bunny gibt am 20. und 21. Juni zwei Konzerte in der Merkur Spiel-Arena Düsseldorf; Einlass ist ab 17 Uhr, Support-Act Chuwi spielt ab 19 Uhr, Resale-Tickets kosten bis zu 500 Euro.
Wolf Biermann feiert seinen 90. Geburtstag und den 50. Jahrestag seiner DDR-Ausbürgerung mit drei Festkonzerten in Köln, Hamburg und Leipzig, begleitet von Prominenten wie Campino, Otto und Joachim Gauck.
Das Hurricane-Festival in Scheeßel feiert 2025 sein 30-jähriges Bestehen und findet zum 28. Mal statt, mit über 70.000 Besuchern, mehr als 90 Auftritten und besonderen Jubiläumsüberraschungen.
Beim Hurricane Festival 2026 in Scheeßel erwarten Meteorologen extreme Hitze mit gefühlten Temperaturen bis 36 Grad sowie am Samstag schwere Gewitter mit Hagel und Starkregen. Die Veranstalter empfehlen Besuchern ausreichend Trinken und Sonnenschutz.
Das Kulturjahr „Tacheles 2026" zu jüdischer Kultur in Sachsen verzeichnet mit bereits 620 Veranstaltungen in 85 Städten weit mehr Beteiligung als erwartet – ursprünglich waren 365 geplant, nun gelten 1.000 als realistisches Jahresziel.
Das Theater Lübeck zeigt Puccinis „Tosca" in einer detailreichen Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf mit überzeugenden Ensembleleistungen, in der Evmorfia Metaxaki und Konstantinos Klironomos als Traumbesetzung glänzen.
Deutschland gibt Polen mehrere während der NS-Besatzung geraubte Kulturgüter zurück, darunter eine mittelalterliche Handschrift mit dem „Gaude Mater Polonia", einen König Sigismund I. zugeschriebenen Goldring und Eisenbahnminiaturen des Verkehrsmuseums Warschau.
Zwei Soldaten des Stabsmusikkorps der Bundeswehr in Berlin erweitern das Repertoire der Truppe um türkische Musik, die sie auf Baglama und Cajon spielen.
Eine im Zweiten Weltkrieg verschollene Zeichnung von Otto Greiner aus dem Dresdner Kupferstichkabinett wurde im Getty Research Institute in Los Angeles identifiziert und soll im Herbst nach Dresden zurückkehren.
Die S. Fischer Verlage verlegen ihren Hauptsitz im Sommer 2025 von Frankfurt am Main nach Berlin, wo das 1886 gegründete Unternehmen seinen Ursprung hat. Frankfurt bleibt als Lektoratsstandort erhalten.
MDR-Programmdirektor Boris Lochthofen begründet im Interview die Sparmaßnahmen des Senders – darunter die dreijährige Pause bei „Tatort" und „Polizeiruf 110" sowie die Abgabe des „Mittagsmagazins" – mit sinkenden Rundfunkbeitragseinnahmen und demografischem Rückgang im Sendegebiet.
Johannes Hegemann gewinnt beim Festival de Television in Monte Carlo die Goldene Nymphe als bester Schauspieler für seine Hauptrolle als Dragqueen Olivia Jones im ZDF-Biopic „Olivia".
Die Gewerkschaften DJV, ver.di und Unisono rufen für Mittwoch und Donnerstag zum Warnstreik beim WDR auf, nachdem der Sender einen Tarifabschluss nur mit der VRFF erzielt hat und freie Mitarbeitende sowie Musiker ausgenommen bleiben.
Das ZDF zeigt ab 27. Juli die sechsteilige internationale Koproduktion „Kabul - Flucht aus der Hölle" an drei aufeinanderfolgenden Abenden, die die Ereignisse rund um die Taliban-Machtübernahme 2021 und die Evakuierung am Flughafen Kabul dramatisiert.
Apple erhält als erstes Unternehmen die neue GMPF-Maximalförderung von 20 Millionen Euro für die Serie „Wild Things" über Siegfried und Roy; Netflix bekommt 15,6 Millionen für „The Boys from Brazil".