Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Der KI-Künstler Nimi veröffentlichte gemeinsam mit Manuellsen den ersten deutschen KI-Rap-Track „Wieso sagt ChatGPT?", der nach über 193.000 Spotify-Streams gesperrt wurde – die Gründe sind unklar, Urheberrechtsprobleme gelten als mögliche Ursache.
Wegen hoher Nachfrage fügen die Prinzen ihrer Abschiedstour 2027 in Leipzig einen zweiten Termin am 4. November in der Quarterback Immobilien Arena hinzu; Tickets sind ab dem 16. Juni 2026 erhältlich.
Nick Cave & The Bad Seeds spielen am 16. Juni ein Open-Air-Konzert in der EmslandArena Lingen; Einlass ist ab 17 Uhr, Konzertbeginn um 19:30 Uhr, Tickets kosten 82,25 Euro.
Tocotronic-Bassist Jan Müller blickt in seiner Kolumne auf seine Raucherzeit in der Hamburger Musikszene der 90er-Jahre zurück und beschreibt, wie Zigarettenkultur und Sucht seinen Alltag prägten, bevor er nach zehn Jahren aufhörte.
Doja Cat gastiert mit ihrer „Ma Vie World Tour" am 15. Juni in Hamburg (Barclays Arena) und am 17. Juni in Berlin (Uber Arena); Einlass ist jeweils um 18 Uhr, Showbeginn um 20 Uhr.
Georg Schütky inszeniert Verdis „La Traviata" am Theater Münster als Rückblick aus einem Kolumbarium mit teils rätselhaften Bildern – von der Zahnarztpraxis bis zum Waldidyll – und erntet bei der Premiere neben Jubel auch rekordverdächtige Buhs.
Die Toten Hosen starten in Stuttgart vor 65.000 Zuschauern ihre voraussichtlich letzte große Deutschlandtournee. Ihr Abschiedsalbum „Trink aus, wir müssen gehen!" erreichte direkt Platz 1 der deutschen Charts und ist ihr 13. Nummer-eins-Album.
Die Horrorfilme „Backrooms" (Regie: Kane Parsons, 21) und „Obsession" (Regie: Curry Barker, 26) brechen Kassenrekorde für A24 und Focus Features und befeuern eine Debatte, ob YouTube-sozialisierte Gen-Z-Filmemacher das Kino dauerhaft verändern.
Das Stabi Kulturwerk in Berlin zeigt mit „Im Rhythmus der Großstadt" eine Gruppenausstellung zur Berliner Pressefotografie, die 100 Jahre Stadtgeschichte von der Weimarer Republik bis zur geteilten Stadt dokumentiert – mit Werken von vier Fotografen bis 20. Dezember 2026.
Das Landgericht Hamburg hat eine einstweilige Verfügung gegen die Axel Springer Deutschland GmbH erlassen, weil Welt-Kommentator Andreas Rosenfelder fälschlich behauptete, CORRECTIV habe eine Recherche mit Bundesregierung und Verfassungsschutz abgestimmt.
Jack Bruce, Bassist und Mitgründer von Cream, starb am 25. Oktober 2014 im Alter von 71 Jahren in Suffolk an Leberversagen – elf Jahre nach einer Lebertransplantation infolge einer Krebserkrankung.
Angela Schanelecs neuer Film „Meine Frau weint" begleitet eine Handvoll Menschen, darunter das Paar Thomas und Laura, über einige Tage in Berlin und kreist dabei um Fragen von Beziehung, Sprache und Einsamkeit.
Maura Morales' Tanzstück „物の哀れ | Mono no aware" in Kassel thematisiert menschliche Endlichkeit mit Kintsugi-Symbolik, setzt aber auf exzessiven Drive statt kontemplativer Stille – und verfehlt damit die angekündigte Empfindsamkeit, überzeugt das Publikum dennoch.
Die Tanztriennale 2026 in Hamburg hat mit einer Parade von rund 550 Teilnehmenden aus 28 Gruppen begonnen, die vom Elbtunnel durch Barmbek bis in den Stadtpark tanzten.
Roland Schimmelpfennigs neues Stück „Sommersonnenwende" wurde am Schauspiel Stuttgart von Daniela Löffner uraufgeführt; die Inszenierung überzeugt zunächst mit einem starken Quartett, verliert aber in der zweiten Hälfte die Balance zwischen Familiendrama und Gesellschaftsporträt.
Das Ballett am Rhein zeigt im Tanzabend „Signaturen" am Theater Duisburg drei Choreografien von Hans van Manen, David Dawson und Bridget Breiner in ungleichen Qualitäten – van Manens „Four Schumann Pieces" ragt als Meisterstück heraus.
Die Händel-Festspiele in Halle präsentierten zehn Opernproduktionen, darunter Konzertaufführungen und Marionettenversionen in Bad Lauchstädt, und vergaben den Händelpreis an Dirigent und Countertenor René Jacobs.
Der russische Duma-Abgeordnete Andrej Makarov bezeichnete die sowjetische Trickfilmfigur Tscheburaschka 2025 als jüdisch und behauptete, sie sei aus Israel importiert worden – ein Beispiel für antisemitische Projektionen auf vermeintlich neutrale Kulturfiguren.
Ein Kolumnist schildert, wie unerwartete Freundlichkeit in einem Bioladen ihn an Sketche der Comedians Kurt Krömer und Modi Rosenfeld erinnert und reflektiert dabei humorvoll über Alltagserfahrungen im Einzelhandel.
Hana Yael Tebelmann von Keshet Deutschland berichtet im Interview über den Pride Month, zunehmenden Antisemitismus in queeren Räumen und den Ausschluss jüdischer LGBTQ-Gruppen, die sich nicht von Israel distanzieren wollen.
Der Herder-Verlag hat 2024 „Manga Messias" veröffentlicht, das die Lebensgeschichte Jesu Christi im japanischen Manga-Stil erzählt und sich laut Verlag vor allem an Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 12 Jahren richtet.
GMD Killian Farrell und Regisseur Hinrich Horstkotte präsentieren am Meininger Theater nach fast 60 Jahren eine Neuinszenierung von Verdis „Otello", in der Owen Metsileng die Titelrolle und Shin Taniguchi den Jago überzeugend verkörpern.
Die Toten Hosen eröffnen vor 65.000 Zuschauern in Stuttgart ihre voraussichtlich letzte große Deutschlandtournee mit einem emotionalen Konzert, bei dem sie 32 Songs spielen und sich von ihren Fans verabschieden.
Dinçer Güçyeter, der 2023 für „Unser Deutschlandmärchen" den Leipziger Buchpreis erhielt, erzählt darin von der Einwanderungsgeschichte seiner Mutter und dem Ankommen in Deutschland.