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Pressespiegel

Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.

Thema: Film – Formate & Formen

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Film – Formate & Formen
Veranstaltungen
Bundesweit

Der SWR zeigt 2025 den dreiteiligen Dokumentarfilm „Forever Jan: 25 Jahre Jan Delay" über den Hamburger Musiker Jan-Philipp Eißfeldt, bekannt als Jan Delay. Die Doku zeichnet seinen Werdegang vom Hip-Hop-Pionier der Gruppe „Absolute Beginner" bis zum erfolgreichen Solokünstler nach und stützt sich dabei auf persönliches Archivmaterial sowie Interviews mit Wegbegleitern. Zu Wort kommen unter anderem Manager Matthias Arfmann, Moderator Klaas Heufer-Umlauf, Regisseur Fatih Akin und Musiker Udo Lindenberg. Neben der musikalischen Entwicklung über Genres wie Hip-Hop, Funk, Reggae und Rock beleuchtet die Serie auch Jan Delays politische Haltung, die sein Umfeld als ausgeprägte antifaschistische Grundüberzeugung beschreibt. Produziert wurde die Serie von Vibrophil Media im Auftrag des SWR, Autoren sind Florian Kaiser und Eric Friedler.

Film – Formate & Formen
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Muenchen

Unter anderem Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang: Die Neustarts im Cineplex Freyung in der dritten Maiwoche 2026... The post Woid-Kino im Mai (3): Soja statt Bier, Yoga statt Blasmusik first appeared on Onlinemagazin da Hogn.

Film – Formate & Formen
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International

Kurz vor Beginn der Internationalen Filmfestspiele in Cannes am Dienstag sorgt das offizielle Festivalplakat für Kritik. Es zeigt die Heldinnen des Roadmovies „Thelma & Louise" von Ridley Scott. Das feministische Kollektiv 50/50 wirft dem Festival vor, die Darstellung der weiblichen Filmfiguren sei ein Feigenblatt, da im diesjährigen Wettbewerb nur fünf der 22 Filme von Regisseurinnen stammen. Das Kollektiv verweist zudem darauf, dass seit der Festivalgründung 1946 lediglich sechs Prozent aller Wettbewerbsfilme von Frauen inszeniert wurden.

Deutschlandfunk Kultur
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Bundesweit

Beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin wurde der Ehrenpreis „Goldener Ochse" an den Schauspieler Armin Mueller-Stahl verliehen. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig würdigte den 95-Jährigen für eine vielseitige Karriere, die Schauspielerei in der DDR, der Bundesrepublik und Hollywood umfasst sowie Tätigkeiten als Schriftsteller, Maler und Musiker einschließt. Den Hauptpreis des Festivals, den „Fliegenden Ochsen", gewann der Film „Our Girls" des niederländischen Regisseurs Mike van Diem, der zugleich den Publikumspreis erhielt.

Deutschlandfunk Kultur
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Die Netflix-Serie „Adolescence" hat bei den britischen Bafta TV Awards 2025 einen Rekord aufgestellt und vier Preise gewonnen – mehr als je eine andere Sendung zuvor. Die Produktion wurde als beste Miniserie ausgezeichnet; Stephen Graham erhielt den Preis als bester Schauspieler für seine Rolle als Vater eines tatverdächtigen 13-Jährigen. Christine Tremarco wurde als beste Nebendarstellerin geehrt, während der 16-jährige Owen Cooper als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde und damit der jüngste Bafta-Fernsehpreisträger der Geschichte ist. Cooper hatte zuvor bereits einen Emmy gewonnen und war auch dort der jüngste männliche Preisträger. Weitere Auszeichnungen gingen an die Shows „The Celebrity Traitors" und „Last One Laughing", die jeweils zweimal prämiert wurden.

Deutschlandfunk Kultur
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Das 79. Filmfestival von Cannes (2026) findet ohne die großen Hollywood-Produktionen statt, da US-Blockbuster wie „Michael" und „Der Teufel trägt Prada 2" das Festival übergangen haben und auch Netflix aufgrund der Cannes-Regeln zu Streaming-Auswertungsfristen nicht vertreten ist. In diesem Vakuum rückt der deutsche Film in den Mittelpunkt: Volker Schlöndorff präsentiert mit „Heimsuchung" eine Verfilmung des Romans von Jenny Erpenbeck, Sandra Hüller spielt in Pawel Pawlikowskis „Vaterland" Erika Mann, und Valeska Griesebach konkurriert mit „Das geträumte Abenteuer" um die Goldene Palme. Lars Eidinger ist gleich in zwei Filmen vertreten, darunter dem Wettbewerbsfilm „Moulin", in dem er Gestapo-Chef Klaus Barbie verkörpert. Abseits des deutschen Films sind im Wettbewerb unter anderem die österreichische Regisseurin Marie Kreutzer mit „Gentle Monster" sowie US-Independent-Produktionen mit Rami Malek, Adam Driver und Scarlett Johansson vertreten. Festivaldirektor Thierry Frémaux führt das Fernbleiben Hollywoods auf strukturelle Faktoren wie Pandemie, Streiks und Studioübernahmen zurück; Branchenbeobachter werten das Festival als mögliche Atempause vor dem 80. Jubiläum 2027.

Abendzeitung München
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Veranstaltungen
Muenchen

Maximilian Brückner spielt in der Komödie „Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang" von Regisseur David Dietl den Hobbymusiker und Taxifahrer Wiggerl, der nach einem Autounfall als Geist auf die Erde zurückgeschickt wird. Im Film singt Brückner den Song „Da Kini", den Tobias Kuhn und Peter Brugger von den Sportfreunden Stiller eigens für die fiktive Band der Hauptfigur geschrieben haben. Der Film startet am 14. Mai 2025 in den deutschen Kinos und vereint ein prominentes Ensemble, darunter Hannah Herzsprung, Heiner Lauterbach, Michaela May sowie Ina Müller und Olli Schulz. Im Interview berichtete Brückner, dass die Rolle des für fast alle unsichtbaren Geistes eine unerwartete schauspielerische Herausforderung darstellte, da er kaum Mitspieler hatte, mit denen er interagieren konnte.

Abendzeitung München
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International

FKA Twigs übernimmt die Hauptrolle in einem Biopic über Josephine Baker, die legendäre Jazz-Age-Entertainerin und Bürgerrechtsaktivistin. Regie führt die französische Filmemacherin Maïmouna Doucouré, bekannt durch „Cuties". Die Dreharbeiten sollen im Herbst beginnen. Das Projekt entsteht mit dem Segen von Bakers Söhnen und wurde kurz vor den Filmfestspielen in Cannes angekündigt.

Rolling Stone DE
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International

Die britische Sängerin FKA Twigs (38) wird die legendäre Tänzerin, Aktivistin und französische Nationalheldin Josephine Baker (1906–1975) in einem offiziellen Biopic verkörpern. Regie führt die französische Filmemacherin Maïmouna Doucouré (41); das Projekt ist das erste Biopic über Baker, das von ihren Nachkommen autorisiert wurde – zwei Mitglieder ihrer Adoptivfamilie sind daran beteiligt. Josephine Baker wurde in den 1920er-Jahren als erste schwarze Frau zum Weltstar, kämpfte in der Résistance gegen die deutsche Besatzung Frankreichs und setzte sich in den USA gegen die Rassentrennung ein; 2021 wurde sie als erste schwarze Frau ins Pantheon in Paris aufgenommen. FKA Twigs erklärte in einem Statement, sie freue sich darauf, Bakers Kampf, Talent und Heldenmut auf die Leinwand zu bringen.

Abendzeitung München
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Journalismus
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International

Quentin Tarantino hat in einem Interview erklärt, dass der Gimp aus „Pulp Fiction" nach einem K.o.-Schlag durch Butch in der Ohnmacht ums Leben kam. Zum 30-jährigen Jubiläum des Films fand in Los Angeles eine Reunion mit Uma Thurman, John Travolta, Samuel L. Jackson und Harvey Keitel statt. Bruce Willis fehlte bei der Veranstaltung, da er seit seiner Diagnose mit frontotemporaler Demenz im Jahr 2022 aus der Öffentlichkeit zurückgezogen lebt. Er wurde durch seine Ehefrau Hemin Willis und Tochter Tallulah vertreten, die zu seinen Ehren eine Kappe mit seinem Namen trug.

Rolling Stone DE
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Die Filme „Aliens" (1986), „The Abyss" (1989) und „True Lies" (1994) von James Cameron erscheinen nun in 4K-Remaster. Der Artikel bespricht alle drei Werke und ordnet sie in Camerons Gesamtwerk ein: „Aliens" gilt als bester Film der Reihe, „The Abyss" als Unterwasser-Übung für Camerons späteren Marianengraben-Tauchgang, „True Lies" als sein unterhaltsamster Film. Besonders „Aliens" wird als zeitlos einflussreich hervorgehoben – sein Pulse Rifle sorgte 2024 beim neuen Teil „Romulus" für kollektive Begeisterung.

Rolling Stone DE
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CORRECTIV
Film – Formate & Formen
Bundesweit

Der CORRECTIV-Dokumentarfilm „Akten des Missbrauchs: Die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan" ist ab sofort bundesweit über den Filmverleih Rise and Shine Cinema für Kinos buchbar. Der Film begleitet die investigative Recherche von CORRECTIV zur systematischen Vertuschung sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche und gibt Betroffenen, Journalisten und Aktivistinnen eine Stimme. Nach seiner Premiere am 31. März 2025 in Essen wurde der Dokumentarfilm bereits in ausgewählten Programmkinos gezeigt, begleitet von Publikumsgesprächen mit den Reportern Anna Kassin und Marcus Bensmann. Als nächste geplante Vorführung zeigt das Filmhaus Köln den Film am 19. Mai.

Film – Formate & Formen
International

Der amerikanische Animationsfilmregisseur Nathan Greno spricht anlässlich des Erscheinens seines neuen Films „Swapped – Vertauscht" bei Netflix über seine Arbeitsweise und künstlerischen Überzeugungen. Greno, bekannt für den Disney-Film „Rapunzel" (2010), arbeitete rund sieben Jahre an dem Skydance-Animation-Projekt, das eine von ihm erschaffene Tierwelt zeigt und Empathie als zentrales Thema behandelt. Im Interview betont er die kollaborative Natur der Animationsarbeit und seinen Ansatz, bewusst auf Dialog zu verzichten, um Geschichten stärker visuell zu erzählen. Die bewusste Entscheidung, eigene Tierarten zu erfinden und auf gemeinsame Sprache zwischen den Figuren zu verzichten, sei ein erzählerisches Mittel gewesen, um Fremdheit und Verständigungsbarrieren glaubwürdig darzustellen. Den gesellschaftlichen Kontext seiner Arbeit beschreibt Greno mit Verweis auf die politische Spaltung in den USA, der er mit dem Thema Empathie begegnen möchte.

Erinnerungskultur
Film – Formate & Formen
International

Der Fotograf und Filmemacher Jack Delano, bekannt für seine Porträts amerikanischer Bürger während der Weltwirtschaftskrise, ließ sich Anfang der 1940er Jahre gemeinsam mit seiner Frau und Mitarbeiterin Irene in Puerto Rico nieder, was ursprünglich nur eine Zwischenstation sein sollte. Auf der Karibikinsel widmete er sich der Dokumentation des Lebens der kolonialisierten Bevölkerung und wollte deren Würde und Stolz in seinen Bildern festhalten. In seinem Buch „Puerto Rico Mio: Four Decades of Change in Photographs" verarbeitete er die gesellschaftlichen Umbrüche, die er über Jahrzehnte auf der Insel beobachtete. Die ARTE-Sendung „Stadt Land Kunst" porträtiert Delano als Künstler, der Puerto Rico zur eigentlichen Heimat wurde.

Film – Formate & Formen
Veranstaltungen
International

Werner Herzog (83) wird seinen neuen Film „Bucking Fastard" nicht beim Filmfestival von Cannes (12.–23. Mai 2026) präsentieren. Laut dem US-Branchenmagazin „Variety" wurde dem Film zwar eine offizielle Einladung ausgesprochen, jedoch kein Platz im Wettbewerb gewährt – woraufhin die Filmemacher die Einladung ablehnten. Einem Insider zufolge hatte Herzog gehofft, die Hauptdarstellerinnen Rooney und Kate Mara für Auszeichnungen zu positionieren. Der Film handelt von Zwillingsschwestern, die einen Tunnel durch ein Gebirge graben, und ist Herzogs erster Spielfilm seit „Family Romance, LLC" (2019); weitere Darsteller sind Orlando Bloom und Domhnall Gleeson. Die Dreharbeiten fanden überwiegend in Irland statt.

Abendzeitung München
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Film – Formate & Formen
International

Zwei Polizisten aus Florida haben die Produktionsfirma von Ben Affleck und Matt Damon wegen des Netflix-Films „The Rip" verklagt. Sie behaupten, die fiktiven Figuren im Film seien so eng mit ihren realen Personen verknüpft, dass ihre Darstellung ihren persönlichen und beruflichen Ruf erheblich geschädigt habe. Obwohl die Beamten im Film nicht namentlich genannt werden, sehen sie sich durch spezifische Details eines realen Polizeieinsatzes als erkennbar dargestellt. Der im Januar 2026 auf Netflix veröffentlichte Film handelt von zwei Polizisten, die Kartellgeld finden und dabei interne Korruption aufdecken. Affleck und Matt Damon standen in dem Drama selbst vor der Kamera und wirkten zudem als Produzenten mit.

Abendzeitung München
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Muenchen

Adele Kohout leitet erstmals als Festivaldirektorin das 41. DOK.fest München (6.–16. Mai), das mit 106 Filmen aus 49 Ländern einen Einreichungsrekord von 1440 Filmen verzeichnet. Das Programm ist in 15 thematische Reihen gegliedert, darunter „HerStory", „EcoCinema" und „Politics". Neu eingeführte FokusTalks bringen nach Signature-Film-Vorführungen Filmschaffende und Fachexpertinnen aus Wissenschaft und Wirtschaft ins Gespräch. Den Eröffnungsabend gestaltet die Weltpremiere von „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal Ich war" mit Sandra Hüller im Deutschen Theater.

Münchner Feuilleton
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Eine noch unbetitelte Dokumentation zur Reunion-Tour der britischen Kultband Oasis wird ab dem 11. September 2026 weltweit in ausgewählten IMAX-Kinos und weiteren Lichtspielhäusern für eine begrenzte Zeit zu sehen sein. Anschließend soll der Film noch im selben Jahr beim Streamingdienst Disney+ abrufbar sein. Verantwortlich für das Projekt sind Regisseur und Drehbuchautor Steven Knight sowie die Regisseure Dylan Southern und Will Lovelace. Die Dokumentation umfasst Backstage-Aufnahmen, Proben- und Bühnenmaterial sowie gemeinsame Interviews der Gallagher-Brüder Liam und Noel, die nach jahrelangem Zerwürfnis 2025 mit Oasis auf Reunion-Tour gegangen waren. Weitere Details, etwa zu den konkreten Spielorten, sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

Abendzeitung München
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Senta Berger wird am 13. Mai 85 Jahre alt und blickt auf eine jahrzehntelange Karriere zurück, die von Hollywood bis zum deutschen Fernsehen reichte. Die gebürtige Wienerin und Wahlmünchnerin war zuletzt in der Tragikomödie ihres Sohnes Simon Verhoeven zu sehen, die über eine Million Kinobesucher anzog. 2024 verlor sie ihren Mann, den Filmproduzenten Michael Verhoeven, nach fast 60 gemeinsamen Jahren. Bereits 2006 berichtete sie in ihrer Biografie – weit vor der MeToo-Bewegung – öffentlich von sexualisierten Übergriffen durch männliche Kollegen wie Charlton Heston und O.W. Fischer.

Sonntagsblatt (Bayern)
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Die indigene Schauspielerin Q'orianka Kilcher hat Klage gegen Regisseur James Cameron, The Walt Disney Company und mehrere Visual-Effects-Unternehmen eingereicht. Sie wirft Cameron vor, ihre Gesichtszüge als damals 14-Jährige – basierend auf einem Pressefoto aus Terrence Malicks „The New World" (2005) – ohne ihr Wissen und ihre Zustimmung als Designvorlage für die „Avatar"-Figur Neytiri verwendet zu haben. Auslöser der Klage war ein 2024 viral gegangenes Interview, in dem Cameron die Nutzung von Kilchers Gesicht selbst öffentlich einräumte. Die Klageschrift beruft sich unter anderem auf einen kalifornischen Paragrafen gegen Deepfake-Pornografie, da Neytiri in „Avatar" in einer Intimszene zu sehen ist. Kilcher fordert Schadensersatz, die Abschöpfung aller erzielten Gewinne sowie eine öffentliche Bekanntmachung; Cameron und Disney haben sich bislang nicht geäußert.

Abendzeitung München
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Die Minions kehren auf die Kinoleinwand zurück - mit prominenter deutscher Unterstützung: Bill und Tom Kaulitz sowie Christoph Waltz leihen den Figuren im Animationsfilm ihre Stimmen.

Abendzeitung München
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Film – Formate & Formen
Veranstaltungen
Bundesweit

Bei den 72. Kurzfilmtagen in Oberhausen (28. April bis 3. Mai 2026) stand im Deutschen Wettbewerb die Auseinandersetzung mit der Echtheit von Bildern und Erinnerung im Mittelpunkt. Mehrere Beiträge nutzten Archivmaterial oder Familiengeschichten, um Bezüge zur Gegenwart herzustellen: Cana Bilir-Meiers „Ein neues Wort" beleuchtete anhand eines WDR-Preisausschreibens aus der Gastarbeiterära Ressentiments im Migrationsdiskurs, während Gregor Bartschs „Ein Meter Neunzig" den Streit um den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonskirche thematisierte. Shehab Fatoum erhielt für seinen Film „Catacombs", in dem er Flucht- und Rückkehrerfahrungen mit dem Mythos der Odyssee verknüpft, den 3sat-Nachwuchspreis. Ergänzt wurde das Programm durch Retrospektiven auf Werner Herzogs dokumentarische Kurzfilme sowie auf restaurierte Werke der Frankfurter Filmemacherin Ella Bergmann-Michel aus den frühen 1930er-Jahren.

Film – Formate & Formen
Veranstaltungen
International

Im 3D-Konzertfilm von James Cameron über Billie Eilish steht man mit den Fans in der ersten Reihe, liegt mit dem Popstar auf der Bühne oder kuschelt neben ihr im Hunderaum. Ein Live-Erlebnis ersetzt er trotzdem nicht.

Abendzeitung München
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Deutsche Kinemathek
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Bundesweit

Die Deutsche Kinemathek eröffnet ihren neuen Standort im Berliner E-Werk mit der Ausstellung „Inventing Queer Cinema", die vom 7. Mai bis 13. September 2026 zu sehen ist. Kurator Björn Koll und sein Team präsentieren in der neun Meter hohen Maschinenhalle 246 ikonische Bilder sowie Zitate und Texte, die Persönlichkeiten des queeren Kinos von den Anfängen in der Weimarer Republik bis zur Gegenwart würdigen – darunter Marlene Dietrich, Billy Wilder, Ulrike Ottinger und Rosa von Praunheim. Ein eigener Ausstellungsstrang widmet sich der Darstellung queerer Themen im Fernsehen, ein weiterer dem Filmverleiher Manfred Salzgeber, der seit Mitte der 1980er-Jahre das queere Kino in Berlin maßgeblich geprägt hat. Ergänzt wird die Schau durch eine Medieninstallation mit Ausschnitten aus 96 Filmen sowie eine Filmreihe im Studiokino der Kinemathek.